Heinrich Schein, Diederich Löhr, Lorenz Sommerlath, Michael Fels, dann auch Georg Ludwig Friedrich, Heinrich Hennemann, Johann Jacob Duckenberg, Johann Balthasar Sommerlath, Schneider, Wetzlar gegen Vogt, Schultheiß und Schöffen des Stadtgerichts Wetzlar, Caspar Sultzer, Johann David Öhler, Johann Eberhard Frisch, Johann Heinrich Wals, Johann David Frisch, Ludwig Christoph Petermann, Johann Balthasar Blech, Johann Wilhelm Frisch, Mitglieder der Schneiderzunft Wetzlar, (Lizentiat Johann Jacob Wahl, Prokurator am RKG, Wetzlar)
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Heinrich Schein, Diederich Löhr, Lorenz Sommerlath, Michael Fels, dann auch Georg Ludwig Friedrich, Heinrich Hennemann, Johann Jacob Duckenberg, Johann Balthasar Sommerlath, Schneider, Wetzlar gegen Vogt, Schultheiß und Schöffen des Stadtgerichts Wetzlar, Caspar Sultzer, Johann David Öhler, Johann Eberhard Frisch, Johann Heinrich Wals, Johann David Frisch, Ludwig Christoph Petermann, Johann Balthasar Blech, Johann Wilhelm Frisch, Mitglieder der Schneiderzunft Wetzlar, (Lizentiat Johann Jacob Wahl, Prokurator am RKG, Wetzlar)
1, 3422
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1708-) 1714-1715 (-1726)
Enthält: Quad. 7: Vergleich (1709),
Enthält: Quad. 13: vorinstanzliche Akten (ab 1708), diverse vorinstanzliche Urteile (ab 1712)
Enthält: Quad. 13: vorinstanzliche Akten (ab 1708), diverse vorinstanzliche Urteile (ab 1712)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, Anspruch auf Anerkennung des Rechtes, gem. einem Vergleich aus dem Jahre 1709, der jedem Schneidermeister gestattet, in seiner Schneiderwerkstatt 3 Schneiderstühle zu besetzen, ohne dass einer der zugestandenen Arbeitsplätze vom Meister selbst innegehabt werden muss, mit Gesellen, Lehrlingen und Lohnarbeitern zu besetzen, wohingegen die Bekl. die Auffassung vertreten, dass auch der Meister als Inhaber eines der 3 zugestandenen Arbeitsplätze anzusehen ist, Anspruch auf Genugtuung für die gegen die Kl. verhängte Zunftstrafe wegen der Nichteinhaltung der von den Bekl. geforderten Arbeitsplatzbegrenzung und wegen anderer Injurien, Anspruch auf Ersatz der verursachten Kosten und Schäden
pre: Magistrat Wetzlar (1712)
pre: Stadtgericht Wetzlar (1713)
pre: RKG (1714)
pre: Magistrat Wetzlar (1712)
pre: Stadtgericht Wetzlar (1713)
pre: RKG (1714)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ