Leistungsklage der Wanderer-Werke AG beim Landgericht Berlin gegen die AU, Bold & Lieske GmbH (Berlin) und Clausnitzer & Brade (Berlin) wegen Verletzung ihrer Namens-, Zeichens- und Ausstattungsrechte, Bd. 2
Vollständigen Titel anzeigen
31050 Auto Union AG, Chemnitz, Nr. 4619 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
31050 Auto Union AG, Chemnitz
31050 Auto Union AG, Chemnitz >> 02. Organisation >> 02.4 Prozesse und Rechtsstreitigkeiten >> 02.4.4 Rechtsstreitsache Wanderer-Werke AG
1939
Enthält v. a.: Protokolle zu den Vorstandsbesprechungen vom 15., 17. und 24. Juni 1939, 5., 6. und 12. Juli 1939 sowie 18. Aug. 1939.- Besprechungen mit Reichsstatthalter Mutschmann vom 14. und 20. Juli 1939.- Besprechung mit dem IHK-Präsident Hans Schöne vom 13. Juli 1939.- Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsminister R. G. Lenk und Geheimrat Dr. Allmers von der Wigru.- Darstellung der Verhandlungen mit den Wanderer-Werken bis zum Vertragsabschluß, unter besonderer Bezugnahme auf die Frage der Marken- und Schutzrechtsübertragung (Mskr.).
darin: : Gedr. Geschäftsbericht der Wanderer-Werke AG für 1929/30.
darin: : Gedr. Geschäftsbericht der Wanderer-Werke AG für 1929/30.
AU (Rechtsabt.)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:20 MEZ