Vor den Richtern des Mainzer Stuhls verkaufen der Edelknecht Kobelo ("Gubelo") von Gau-Algesheim ("Algensheym") u.s. Fr. Jutta mit Zustimmung ihrer Erben ihre zinsfreien Eigengüter in der Dorfmark Gau-Algesheim ("Algensheim") an Dekan und Kapitel von Mariengreden zu ewigem Besitz für 30 Mark Kölner Pfennige: 5 Joch Wiese in der "Heckelsbach"; 1 Zweitel in dem "Diche"; 2 Joch Ackerland "an deme Sporkenheymer Wege"; 1 Joch Ackerland an der "Dychbach"; 1 Zweitel in der "Gewenden"; 1/2 Joch "of den Dich"; 1 Joch "an deme Binger Wege", rechter Hand gegen "deme Ryde", mit Nußbäumen bepflanzt; 1 Joch "am Mentzer Wege"; ein Hof im Dorf in der "Munchergazzen", den die Verkäufer bewohnen. (Angrenzer: Heinrich von Mauchenheim ("Mauchenheymer"), die Begine "Lutza", der Kleriker Johannes. - Vorbesitzer: "Creyz", Frau "Pecze".) Die Aufgabe ist vor Schultheiß und Schöffen des Dorfgerichts erfolgt; die Verkäufer haben diese Güter zu Erbleihe zurückerhalten gegen 3 Mark Kölner Pfennige Zins, fällig an Martini zu Mainz. Bei Zinsversäumnis nach Weihnachten verfällt der Bestand. Die Güter dürfen nicht geteilt werden. S.: Geistliches Gericht. "Actum et d. 1316 III. Non. Februarii".

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