Kläger: Domkapitel zu Hamburg.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati ... cum clausula, nunc (1776) mandati ulterioris (im Prozessverlauf erfolgloser Revisions-Antrag); Beachtung von Verträgen in dem Streit zwischen den Parteien um das Physicat-Haus auf dem Dom-Kirchhof am Schopenstehl und um die Einsetzung eines Superintendenten und Sublektors unter Mitwirkung des Structurarius (Beaufsichtigter des Bauwesens) des Domkapitels
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Kläger: Domkapitel zu Hamburg.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati ... cum clausula, nunc (1776) mandati ulterioris (im Prozessverlauf erfolgloser Revisions-Antrag); Beachtung von Verträgen in dem Streit zwischen den Parteien um das Physicat-Haus auf dem Dom-Kirchhof am Schopenstehl und um die Einsetzung eines Superintendenten und Sublektors unter Mitwirkung des Structurarius (Beaufsichtigter des Bauwesens) des Domkapitels
211-2_H 18
H 788
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1561,1692,1774-1802
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Philipp Jakob Rasor (1775), Lt. Philipp von Bostel (1802). Beklagte: Lt. Lukas Andreas von Bostell (1775), Dr. Friedrich Jakob Dietrich von Bostell (1783).- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1775-1802.- Darin: Vergleiche zwischen den Parteien von 1561, 1692 und Auszug aus dem "liber visitationum" des Domkapitels; Gutachten von 1775 des Rats-Zimmer- und Maurermeister Jürgen Gerhard Schmidt und Nikolaus Diederich Petersen über die Baufälligkeit des Physicat-Hauses sowie ein Gegengutachten von 1776 des Johann Andreas Trautmann, Ratsmauermeister der Stadt Altona, und des J. G. Händler, dänischer Stadtbaumeister und Grenzinspektor; "Schreiben um Bericht" des Reichskammergerichtes mit einer "inhibitio temporalis" 1774; Aufstellung über Anwaltskosten 1775-1797.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11134 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ