Johan von Gaulsheim ("Gauelsheym"), sein Schwager Jakob, und seine Geschwister verzichten gegenüber Altmünster auf alle Ansprüche an das Gut und Erbe zu Gaulsheim.- Zeugen sind die Priester: Der Propst von Flonheim ("Flanheym"), Bruder Grules des Schultheißen zu Algesheim, der Pastor zu Algesheim, Volkenant, Kaplan von St. Michael zu Algesheim, und Niklas, Kaplan von St. Stephan zu Algesheim. - S.: Peter Gruel, Schultheiß zu Algesheim. [Datierung nicht vorhanden].
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Johan von Gaulsheim ("Gauelsheym"), sein Schwager Jakob, und seine Geschwister verzichten gegenüber Altmünster auf alle Ansprüche an das Gut und Erbe zu Gaulsheim.- Zeugen sind die Priester: Der Propst von Flonheim ("Flanheym"), Bruder Grules des Schultheißen zu Algesheim, der Pastor zu Algesheim, Volkenant, Kaplan von St. Michael zu Algesheim, und Niklas, Kaplan von St. Stephan zu Algesheim. - S.: Peter Gruel, Schultheiß zu Algesheim. [Datierung nicht vorhanden].
U / [ca. 1345] / I
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (mit Fotos)
1345
Altmünster Mainz
Deutsch, Ausfertigung. Perg. S. fehlt. - Auf der Rückseite die Jahreszahl 1599! Die ungefähre Datierung ergibt sich daraus, dass Schultheiß Peter Gruel zu Gaualgesheim 1340-46 genannt wird, Priester Nikolaus daselbst 1344 und Kaplan Volknant von St. Michael zu Gaualgesheim 1347.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ
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