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Angelegenheiten von Eigenhörigen (auch Grenzstreitigkeiten), Kloster Gravenhorst
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Grafschaft Tecklenburg - Akten >> 1. Grafschaft Tecklenburg >> 1.12. Angelegenheiten von Eigenhörigen (auch Grenzstreitigkeiten), Kloster Gravenhorst
1533-18.Jh.
Enthaeltvermerke: Enthält: 1. Ever und Johann zu Kracksten wegen der Belastung mit einem wöchentlichen Wagendienst durch das Amtshaus Rietberg, 1611; 2. Beschwerde der Bürger und Untertanen zu Gronau: geforderte Verbrauchsteuern, 1663; 3. Elisabeth Knipping, Äbtissin zu Herzebrock: Bedrängung der in der Herrschaft Rietberg gesessenen Eigenhörigen mit Gefängnis wegen geforderter Dienste, 1611; 4. Osnabrückische Land- und Justizkanzlei: Pfändung beim Kolon Westenberg zu Hagen, 1719; 5. Gräfin Anna an den Bischof zu Osnabrück wegen der Jagdgrenze bei Iburg, 1566; 6. Gerd Meher wegen des Torfstechens, 1583; 7. Liste der bestraften tecklenburgischen Eigenhörigen und Dienstpflichtigen in Hagen (verweigertes Knechtegeld), 1608; 12. Beschwerde der Vinter und Limburger Markengenossen (Amt Fürstenau) über den Einfall der Westerkappeler bzw. über deren Torfgraben, 1666; 14. desgl. wegen Pfändung ihrer Wagen und Pferde durch die Einwohner der Bauerschaft Wallenbrock und Seeste (Zeeser), 18. Jh.; 15. Jürgen Antrup zu Leeden wegen des Hausbaus des Gerd Middendorf im Ladverger Wald, 1644; 16. Hermann Struve und Johann Währhaus zu Wackum wegen der auferlegten Beweislast hinsichtlich der Freiheit ihrer Höfe, 1575; 17. Verzeichnis der Gläubiger der Hundtmans-Stätte zu Wersen, 1652; 18. Gewinnbrief über den Kotten Wittkamp in Lengerich, Bauerschaft Ringel, 1576; 20. Beschwerde des Hülsmann zu Ostenfelde (bei Lienen) über den Zuschlag des Vogelsang, 18. Jh.; 21. Zeugenaussage über die Westerbecker und Osterbecker Mark (Lienen), 1611; 22. Rudolf Valkenburg zu Iburg an die osnabrücker Räte wegen der Beschwerde des Egbert Kirstapel betr. Holzhauen in der Remster Mark, 1608; 28. Emanuel Akolck zu Lengerich ./. Knippenberg wegen des Torfstechens auf der Pollhorst und Harße, 1687; 30. Bernhard Lüninck zu Kappeln ./. seinen Eigenhörigen Bergesch und andere wegen eines Spanndienstes, 17. Jh.; 34. Heinrich von Boeselager zu Hunteburg an den Grafen von Tecklenburg wegen seines Eigenhörigen Hundeman zu Wersen, 1666; 37. Bittschrift der Markengenossen zu Oster- und Westerbeck (Westerkappeln) wegen des Niederreißens eines Zuschlags, 1696; 40. Bitte des Drosten Piccart und seines Kolonen Westenberg im Kirchspiel Hagen wegen einer Pfändung seitens des Vogten, 1718; 42. Eingesessene zu Wersen ./. den Vogt zu Wallenhorst wegen ihrer Hudeberechtigung im "Lahbroch" diesseits der Hase, 1660; 44. Begebung der Mette Lagemans in die gräfliche Eigenhörigkeit und Erlaubnis zur Errichtung eines Hauses in der Mark der Bauerschaft Wechte (Tecklenburg), 1533; 45. Verpachtung etlicher Stücke der Mark zu Gütersloh, genannt Retbusch, an Johan Meyher zu Langenerde durch den Landesherrn und die Kirchräte zu Gütersloh, 1534; 46. Jobst von Vlatten an Egbert Kerstapel: wegen des Befehls an den Vogten, nach der Schleppenburg geführtes Holz zu pfänden, 1611; 47. von Nehem und Caspar Meringh zu Fürstenau wegen der Grenzzeichen zu Vinte, 1668; 49. Osnabrückische Räte wegen der Kosten für einen durch die Untertanen zu Lienen abgeschleiften Zuschlag, 1680; 53. desgl.: Schatzungsrückstände der tecklenburgischen Eigenhörigen zu "Menkelendorf", 1651; 55. Räte zu Tecklenburg wegen der Zuschläge in der Gaster Marke, 1548; 57. Freibrief der Gräfin Anna für die Frau des Johann Sanders zu Herzebrock, Kramers Tochter, 1575; 58. Beschwerde des Domkapitels, Rats und andere Latter Grundherrn zu Osnabrück wegen Lieferung eines Schweins für die Mast zu Lotte (Latte), 1580; 61. Räte zu Osnabrück wegen der Remser Mark, 1608; 62. desgl. Egbrecht Borchorst gen. Kerstapel, 1608; 64. Supplik sämtlicher Pachtleute der Grafschaft Limburg, 1621; 65. Auseinandersetzungen um Markenberechtigungen der Lienener in Niedermark zu Hagen, 17. Jh.; 75. Beschwerde wegen der Bestrafung wegen Torfstechens an der Grenze der Westerbecker und Seester Mark, 1666; 77. Räte zu Tecklenburg: Zuschläge in der Gaster (Garster Mark), 1548; 78. Graf von Tecklenburg an den Bischof von Münster wegen des Monniche zu Osterberge, 1548; 81. Holting zu Glane wegen des Streits zwischen dem Johann Kertapel und den Markengenossen der Remsteder Mark, 1601; 83. Arnold Blankenfordt, Rentmeister zu Iburg wegen des Zuschlags des Poelman auf dem großen Marsch unter Iburg, 1626; 87. Ordnung für die Holster und Niederbexter Mark, 1621; 91. Zeugenaussage von Eingesessenen zu Lienen über unberechtigte Ausübung der Weide und der Plaggenmahd durch die Eingesessenen der Bauerschaft Osterfelde, 17. Jh.; 93. Klage des Johann Huntmans zu Wersen ./. seinen Gutsherrn Junker Boeselager zu Honenburg, 1666; 97. Räte zu Osnabrück wegen der von den Einwohnern zu Lienen niedergerissenen Markierungspfähle, Grenze der Holperdorper Mark, 1680-1693; 105. Demolierung des Stallischen Zuschlags durch die Osterbecker (Westerkappeln), 1766; 107. Erlaubnis der Gräfin Anna für Hinrich Benten, Johann Brodermann, Lucke Lubbing auf Lubbings Erbe in der Bauerschaft Halen und Bernd zum Donnerberge, alle im Kirchspiel Wersen, zum Halten von Schafen, 1576; 109. Ordnung für die Holster und Niederberger Mark, gelegen halb im Kirchspiel Salzbergen (Grafschaft Bentheim), 17. Jh.; 110. Bentheim ./. Osnabrück wegen der Rennseder Mark (Amt Reckenberg), 16. Jh.; 112. Tecklenburgische Räte an die Lingenschen Beamten wegen des von Johann Grosii errichteten Häusleins in der Tecklenburger Mark, 1692; 114. Graf zu Bentheim-Tecklenburg an den Grafen Johann von Rietberg wegen der Beschwerde des Klosters Herzebrock: Verstrickung der Eigenhörigen, 1611; 115. Beamte zu Tecklenburg an den Drosten zu Iburg wegen der Aufforderung an Johann to Bromstorp und Lucke to Gast zur Niederreißung eines Zuschlags, 1548; 118. Interessierte Wechtische im Brincker Ort ./. Akolck wegen angemaßten Plaggenmähens und Torfstechens, 1687; 121. Generaldirektorium in Berlin an die tecklenburger Beamten zu den Grenzstreitigkeiten der Bauerschaft Seeste, Kirchspiel Westerkappeln, und der Bauerschaft Vinte des Stifts Osnabrück, 1717; 125. Vinter und Limberger Markengenossen an die Beamten zu Fürstenau: Beschwerde über den Einfall der Westerkappelner (Oester Cappeler Männer), 1666; 128. Egbrecht von Borchorst gen. Kerstapel: Beschwerde über die Beschneidung der Markenrechte des Hauses Schleppenburg im Kirchspiel Glane, 1609; 137. Johann Graf zu Rietberg zur Beschwerde des Klosters Herzebrock, 1611 139. Eingesessene der Oster- und Westerbecker Bauerschaft im Kirchspiel Westerkappeln ./. Einwohner zu Mettingen, speziell Johann Gersin wegen der Grenze bzw. des Anteils an der Landwehr, 1692; 143. Schreiben an die osnabrückische Landkanzlei wegen des Eigenhörigen des Piccard Westenbergs zu Hagen, 1718; 146. Pfändung bei Egbert Kerstapel zu Schleppenburg wegen des Prozeßes vor dem Reichskammergericht gegen den Bischof zu Osnabrück Philpp Sigismund, 1611; 150. Verzeichnis der Prästationen der Eigenhörigen, 1635
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.