Klage des Goldschmieds Johan Berckenfeld und des Peter Cöplin ./. die Kinder des + Johan Cöplin und seiner + ersten Frau Susanna, vertreten durch ihre Vormünder Ratsherrn Johan Verendorp, David Knoepp und Hinrich Kleinenberg. Kläger haben für den Vater der Beklagten Bürgschaft übernommen gegenüber Wennemar Wulffert in Herford und verlangen Ersatz aus ihrem verpfändeten Hausgerät.
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Klage des Goldschmieds Johan Berckenfeld und des Peter Cöplin ./. die Kinder des + Johan Cöplin und seiner + ersten Frau Susanna, vertreten durch ihre Vormünder Ratsherrn Johan Verendorp, David Knoepp und Hinrich Kleinenberg. Kläger haben für den Vater der Beklagten Bürgschaft übernommen gegenüber Wennemar Wulffert in Herford und verlangen Ersatz aus ihrem verpfändeten Hausgerät.
B-C Civ, 2290
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1501-1600
(1570) 1575
Darin: Anlage (Abschrift): 1570. Vor dem Stadtrichter Johan Wesselinck schichtet der Münzmeister Johan Coplein, der zur 2. Ehe schreitet, mit seinen Kindern Augustin, Helena, Elias und Katharina. Vormünder der Kinder sind Ratsherr Jost Moderson, Ratsherr Henrich Kleinenberg in Herford und David Knoep in M. Zeugen: Grüter Herman Heerde und Johan Steveninck.
Enthält: Johan Cöplin ist von Flensburg nach Münster gezogen. Der Kläger Peter Cöplin sein Bruder. Erwähnt werden Wilbrand Gassell; Hans Paulus; Merten Gressbeck; Franz Holter; die Notare Herman Korthuis u. Sander Hülsow.
Enthält: Johan Cöplin ist von Flensburg nach Münster gezogen. Der Kläger Peter Cöplin sein Bruder. Erwähnt werden Wilbrand Gassell; Hans Paulus; Merten Gressbeck; Franz Holter; die Notare Herman Korthuis u. Sander Hülsow.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.12.2026, 11:39 MEZ