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Protokolle der Landesregierung
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 3 Die königlich-schwedische Regierung, auch deren Korrespondenz mit Bedienten >> 2.2 3 5 Protokolle der Regierung
1668-1669
Enthält: Protokolle der Regierung vom 2. Januar 1668 bis 16. Dezember 1669 (mit Verzeichnis; teils gebunden (Protokolle vom 2. Januar 1668 bis 29. März 1669)), u.a. zu folgenden Inhalten: Allgemein: - zu Kirchen-, Religions-, Konsistorial- und Schulsachen, Militär- und Fortifikationssachen, zu Landgerichts- und Hofgerichtssachen, Bestallungen und Besoldungen, zu Zoll-, Akzise- und Kontributionssachen, zu rückständigen Geldern und Liquidationen, Landbau-, Krug- und Postsachen, zu Jurisdiktions- und Prozesssachen, zu Münz-, Forst-, Jagd-, Wege- und Zehntsachen, zum Rossdienst, zu Deich- und Wasserbausachen, Kreissachen und Injuriensachen, zu Sporteln und Wrogen, zu Rang- und Justizsachen, zu Nebenanlagen, Schatz- und Rechnungssachen Insbesondere: zu Verhandlungen mit den Ständen, Landräten bzw. Deputierten der Stadt Bremen wegen diverser Punkte; zum Druck der Leichenpredigt des Feldmarschalls Christoph Delphicus Graf von Dohna ohne Kenntnis der Regierung (1668); zur Einrichtung der Liquidationskommission (1668); zu den reformierten Einwohnern in Lehe (1668); zum Inquisitionsprozess gegen den Bremer Baumeister Johann von Hassel, zu dessen Rechnungsaufnahme, Absetzung, Inhaftierung und zur Übernahme der Inspektion des Bremer Kirchenetats durch den Sekretär Peter Drevenstedt (1668/69); zur Abführung der schwedischen Nationalregimenter sowie zur Einquartierung und Unterhaltung der verbleibenden Regimenter, auch der Kreiskompanie (1668/69, mit Verzeichnis); zur Ankunft des Reichsfeldherrn Carl Gustav Graf Wrangel und zum Besuch Königin Christinas in Stade (1668); zum Konvent in Halberstadt wegen des Weserzolls (1668); zum Festungsbau, u.a. in Lehe; zur Prüfung des Bremer Kirchenetats (1668/69); zum Vorschuss Wrangels für Anschaffung von Magazinkorn und dessen Rückerstattung (1668); zur Unterhaltung der Wismarer Garnison; zu Brunshauser Zollsachen; zum Prozess gegen den Pastor Martin Donatus in Wulsdorf beim Wismarer Tribunal wegen Bigamie (1668/69); zur Einführung des Hofgerichts und Vereidigung der Assessoren, auch zur Haltung des Hofgerichts in Bremen (1669); zur Wiedereinführung des englischen Stapels in Stade (1669); zur Anschaffung von Artilleriematerial (1669); zur Wiederbestellung eines reformierten Predigers in Lehe und Bederkesa (1669); zum Pastor in Wildeshausen (1669); zur Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der Stadt Bremen wegen der Unterstifter (1669); zu Streitigkeiten zwischen den Konsistorialbeamten, insbesondere zwischen Generalsuperintendent Michael Havemann und dem Senior Mag. Jacob Hackmann; zur Einführung des Justizrats Joachim Christiani als Vizedirektor des Justizkollegiums (1669); zum Neubau der Brücke in Bremervörde (1669); zur Gesandtschaft des Regierungsrats Jürgen Marschalck nach Den Haag (1669); zu Streitigkeiten mit Braunschweig-Lüneburg wegen Rotenburg, dem Mühlenamt Buxtehude und Altkloster (1669); zu Verhandlungen mit Gesandten der Celler und Wolfenbütteler Herzöge wegen Beeinträchtigung der Stadt Höxter durch Münster (1669); zur Separierung der adeligen Meier von den Erbexen bei der Kontributionseinnahme
Enthält: - zu diversen Streitsachen, u.a.: der sämtlichen Adeligen und Eingesessenen des Landes Kehdingen, Freiburgischer Teil, gegen Jacob Heinsohn wegen Exemtion; der Donatare der Verdener Kapitelsgüter gegen den Armenvorsteher Nicolaus Frese wegen Liquidation; des Amtes Wildeshausen gegen die Grafschaft Oldenburg; des Stader Senats gegen den Oberkämmerer Amund Amundsson von Rosenacker wegen des Braurechts; des Baumeisters Johann von Hassel gegen den Maler Johann Wohlers in Bremen (auch zu dessen Begräbniskosten); des Advocatus Fisci gegen den Rat der Stadt Verden wegen städtischer Eingriffe in die landesherrliche Gerichtsbarkeit; des Vogtes zu Erskeinschwinge gegen den Vogt zu Mulsum wegen der Jurisdiktion; der Kontributionsdirektoren des Kirchspiels Osten gegen den Richter ebenda
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:20325314:Ehrenburg, Joachim Christiani von
Index-Gruppe: frei: GND:124740316:Hackmann, Jacob
Index-Gruppe: frei: GND:124383955:Havemann, Michael
Index-Gruppe: frei: GND:121511405:Marschalck, Jürgen
siehe auch Rep. 5a Nr. 1069 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7400565) Die Digitalisate dieser Akte befinden sich unter der Signatur Rep. 5a Nr. 1067 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7396023) (alte Archivsignatur Rep. 5a Fach 88 Nr. 55 Bd. I/1)
Dohna, Christoph Delphicus Graf von, Feldmarschall, Leichenpredigt Hassel, Johann von, Baumeister, Bremen, Prozess Drevenstedt, Peter, Inspektor, Bremen Wrangel, Carl Gustav Graf, Reichsfeldherr Christina, Königin von Schweden, Besuch Donatus, Martin, Pastor, Wulsdorf, Prozess Havemann, Michael, Generalsuperintendent Hackmann, Jacob, Mag., Senior Christiani, Joachim, Vizedirektor, Justizkollegium Marschalck, Jürgen, Regierungsrat Heinsohn, Jacob, Land Kehdingen Frese, Nicolaus, Armenvorsteher, Verden Rosenacker, Amund Amundsson von, Oberkämmerer Wohlers, Johann, Maler, Bremen
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.