Stiftung des Weise'schen Studien- und Armenfonds und dessen Neugründung als "Wildenberger Studien- und Armenfonds zu Brunskappel"
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U 225, 64
U 225 Haus Wildenberg (Dep.) - Akten
Haus Wildenberg (Dep.) - Akten >> 1. Akten >> 1.2. Beziehungen zur Gemeinde, zum Staat und zur Kirche >> 1.2.3. Kirche und Armenwesen
(1623), 1703-1850
Enthaeltvermerke: Enth. u.a.: - Stiftung des Fonds durch Vikar Johann Georg Weise zu Körbecke, 1740; - Verkauf eines zum Studien- und Armenfonds gehörigen Gehölzes im Kirchspiel Körbecke durch Richter Johann Henrich Weise an Vikar Blom zu Körbecke, Franz Bolz und an den kurfürstlichen Jäger Gaudenz Holzapfel zu Neuhaus, 1753; - Erben Gaudenz Holzapfel ./. Johann Bernhard Weise: Wiederherstellung des Studienfonds, 1766-1769; - Verpfändung von Haus und Hof des Liborius Wacker zu Siedlinghausen an Richter Georg Weise, 1623 (i.A.); - Erwerb einer Wiese des Tigges Schnider zu Siedlinghausen, 1706, und des Johann Georg Arnolt Winter zu Brunskappel, 1703, durch Richter Johann Rudolf Weise zu Brunskappel; - Vikar Heinrich Löshe zu Brunskappel ./. J.S. Seibertz: Umwandlung des Weise'schen Studien- und Armenfonds, 1818-1819
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:21 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Haus Wildenberg (Dep.) (Tektonik)
- Haus Wildenberg (Dep.) / Akten (Bestand)
- 1. Akten (Gliederung)
- 1.2. Beziehungen zur Gemeinde, zum Staat und zur Kirche (Gliederung)
- 1.2.3. Kirche und Armenwesen (Gliederung)