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Erzbischof Hermann von Köln [geborener Landgraf von Hessen] hat, als er sich mit seinem lieben Rat und Getreuen, Johan von Hatzfeld (Haitzfelt), H...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1482 August 6
Ausfertigung, Pergament (13,3 x 28,3 cm) mit anhängendem Siegel (stark beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff dinstag na vincula Petri
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Erzbischof Hermann von Köln [geborener Landgraf von Hessen] hat, als er sich mit seinem lieben Rat und Getreuen, Johan von Hatzfeld (Haitzfelt), Herrn zu Wildenberg, Ritter, wegen dessen Forderung gütlich vertragen hat, dessen Forderung von 1700 Silberlingen, die er an Dechant und Kapitel der Kirche zu Köln (Colne) zu haben vermeint, nicht angenommen, und nicht in die Rechnung gezogen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller Siegel (d= 52 mm) Siegelbild: ein Engel mit weit ausladenden Flügeln, der den mit Rollwerk verzierten Wappenschild hält, darin das Kreuz des Erzstifts Köln (in Silber ein schwarzes Kreuz), belegt mit geviertem Wappenschild der Landgrafschaft Hessen (1 und 4: bekrönter Löwe als Stammwappen Hessen; 2: Ziegenhain; 3: Nidda). Als Siegelabschluss dient eine erhöhte Linienrahmung. Umschrift: * sigillvm . herman(n)vs . dei . gracia .:. / archiepiscopvs . coloniensis . [i(n) . c(ausa)s]
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1359
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.