Wegeunterhaltung und Erhebung von Wegegeldern
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Best. B Stadtverwaltung Siegen, 1806-1813, Nr. 943
Best. B Stadtverwaltung Siegen, 1806-1813
Stadtverwaltung Siegen, 1806-1813 >> H. Bauangelegenheiten; Straßen und Wege >> Straßen- und Wege; Brücken
01.01.1811-31.12.1811
Enthält: u.a.: Nachweis der wichtigsten Straßen und deren Länge: Hauptkommerz-Straße durch die Ähl von dem herrschaftlichen Hofgut Hengsbach bis zum Chausseeweg unterhalb Fickenhütten; Die Straße nach Köln bis zur Trupbacher Gemarkung; Der Kommerzweg nach Gosenbach bis zur Achenbacher Gemarkung; Straße nach Marienborn; Ein Wegestück vom Ählweg auf den Chausseeweg; Ein Kommunikationsweg nach Eisern; Gesamtlänge 2.870 Ruten in den Mairien Siegen und Weidenau, ohne die "sonstigen Eisenstein Wege"; Vermeidung von Schäden am Schafhausweg durch Abwässer von der Osterwiese; Strafandrohung an die Interessenten der Wiesen oberhalb des Siechenhauses am Fußweg nach Seelbach wegen unterlassener Mängelbeseitigung; ebensolche an die Interessenten der Siechenhauswiesen an der Alche wegen der beiden Brücken des Fußwegs über den Wässerungsgraben beim sogenannten Jansenhof und dem Backhaus des Siechenhauses; Namensliste der Interessenten der Osterwiese; Arbeitsbescheinigung für den Wegeaufseher Tilmann Wildenberge und andere
Mairie Siegen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
04.06.2025, 09:09 MESZ