Ehevertrag zwischen dem verwitweten Rotgerber Elias Neubronner und Anna geborene Übelhaubt, Witwe des Feuerwerkers Heinrich Kiderlen. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Dorothea geborene Hornung die drei Kinder Anna, Johann und Susanna Magdalena, die frühere Ehe der Braut blieb kinderlos. Der Vertrag wird im Beisein des Rotgerbers Georg Neubronner und des Gärtners und Vorgesetzten der Gärtnerzunft Johann Hornung als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Vorgesetzten der Weberzunft Johann Jakob Glöckle und des vormaligen Storchenwirts [abgegangene Wirtschaft Zum Storchen, Schwilmengasse 7] Johann Martin Miller als Pfleger der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Rotgerber Elias Neubronner und Anna geborene Übelhaubt, Witwe des Feuerwerkers Heinrich Kiderlen. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Dorothea geborene Hornung die drei Kinder Anna, Johann und Susanna Magdalena, die frühere Ehe der Braut blieb kinderlos. Der Vertrag wird im Beisein des Rotgerbers Georg Neubronner und des Gärtners und Vorgesetzten der Gärtnerzunft Johann Hornung als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Vorgesetzten der Weberzunft Johann Jakob Glöckle und des vormaligen Storchenwirts [abgegangene Wirtschaft Zum Storchen, Schwilmengasse 7] Johann Martin Miller als Pfleger der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 500
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1778 März 12.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Elias Neubronner und Anna geborene Übelhaubt verwitwete Kiderlen
Siegler: Die Ratsherren Markus Anton von Baldinger, Reinhold Ludwig Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], Valentin Stoß und Albrecht Kiechel von Kiechelsberg [wohl Kiechlinsbergen Stadt Endingen/Lkr. Emmendingen], Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: XII. HNbuch fol. 237 (18. Jh.); N. 6 (18. Jh.); N. 436 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 6. März 1778
Datum: So geschehen Ulm, den 12. martii 1778.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Elias Neubronner und Anna geborene Übelhaubt verwitwete Kiderlen
Siegler: Die Ratsherren Markus Anton von Baldinger, Reinhold Ludwig Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], Valentin Stoß und Albrecht Kiechel von Kiechelsberg [wohl Kiechlinsbergen Stadt Endingen/Lkr. Emmendingen], Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: XII. HNbuch fol. 237 (18. Jh.); N. 6 (18. Jh.); N. 436 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 6. März 1778
Datum: So geschehen Ulm, den 12. martii 1778.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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