Graf Ludwig von Rieneck und sein Sohn Thomas bekennen: Der Abt Otto [Truchsess] und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg haben ihnen für fünf Jahre einen Teil ihres Gerichts, ihrer Einkünfte und Güter im [Ochsenfurter] Gau um Grünsfeld (Grunsfelt) verkauft. Nach Ablauf der fünf Jahre fallen das Gericht, die Einkünfte und Güter wieder an das Kloster zurück. Die Grafen verpflichten sich, die Gerechtsame, Einkünfte und Güter während der fünf Jahre zu schützen wie ihr Eigengut. Der geben ist 1398 am suntage nehest vor sant Jacobes tage dez heiligen zwelffboten. Aussteller: Grafen Ludwig und Thomas von Rieneck. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Graf Ludwig von Rieneck und sein Sohn Thomas bekennen: Der Abt Otto [Truchsess] und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg haben ihnen für fünf Jahre einen Teil ihres Gerichts, ihrer Einkünfte und Güter im [Ochsenfurter] Gau um Grünsfeld (Grunsfelt) verkauft. Nach Ablauf der fünf Jahre fallen das Gericht, die Einkünfte und Güter wieder an das Kloster zurück. Die Grafen verpflichten sich, die Gerechtsame, Einkünfte und Güter während der fünf Jahre zu schützen wie ihr Eigengut. Der geben ist 1398 am suntage nehest vor sant Jacobes tage dez heiligen zwelffboten. Aussteller: Grafen Ludwig und Thomas von Rieneck. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 277
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 310; Würzburger Urkunden 6956
Registratursignatur/AZ: 9 (16. Jh.); 595 (18. Jh.); R 1 (18. Jh.); No. 4 (18. Jh.); O 2 x 21 (18. Jh.); V D 1 § 4 n 2 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1398 Juli 21
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 527 S. 191
Vermerke: Rückvermerke: Littera wi di von Rineck voyt seint gewest czu Vilchgebevnt, non est opus ut copientur (15. Jh.); Reuersz der graffen von Rienecke von wegen deß gerichts, gulth vnd zinß zu Vilgbeundt (16./17. Jh.); Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Graf Ludwig von Rieneck; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 2: Graf Thomas von Rieneck; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 527 S. 191
Vermerke: Rückvermerke: Littera wi di von Rineck voyt seint gewest czu Vilchgebevnt, non est opus ut copientur (15. Jh.); Reuersz der graffen von Rienecke von wegen deß gerichts, gulth vnd zinß zu Vilgbeundt (16./17. Jh.); Inhaltsangabe (17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Graf Ludwig von Rieneck; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 2: Graf Thomas von Rieneck; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren
Rieneck, Ludwig Graf von
Rieneck, Thomas Graf von
Truchsess, Otto, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Grünsfeld (Baden-Württemberg/Main-Tauber-Kreis), Gericht
Grünsfeld (Baden-Württemberg/Main-Tauber-Kreis), Güter
Grünsfeld (Baden-Württemberg/Main-Tauber-Kreis), Einkünfte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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