Philipp Graf zu Virneburg (Virnen-) und zu Neuenahr (Nuwennair), Herr zu Saffenberg (-burg), bekundet, daß er Ulrich Herrn zu Eltz und dessen Frau Maria (Mergen) von Reifenberg (Riffen-) 4000 Gulden schuldig geworden ist und diesen dafür sein Schloß Virneburg mit Zubehör, dazu aus Renten und Gefällen dieses Schlosses und aus seinem Manngeld vom Zoll zu Bonn Geld-, Korn-, Wein- und Haferrenten urkundlich verschrieben hat, sowie daß sein Vetter (neve) Henrich Graf zu Nassau, Herr zu Beilstein (Bil-),sich für ihn dabei als Bürge verschrieben hat und ver spricht diesen wegen dieser Bürgschaft schadlos zu halten.
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Philipp Graf zu Virneburg (Virnen-) und zu Neuenahr (Nuwennair), Herr zu Saffenberg (-burg), bekundet, daß er Ulrich Herrn zu Eltz und dessen Frau Maria (Mergen) von Reifenberg (Riffen-) 4000 Gulden schuldig geworden ist und diesen dafür sein Schloß Virneburg mit Zubehör, dazu aus Renten und Gefällen dieses Schlosses und aus seinem Manngeld vom Zoll zu Bonn Geld-, Korn-, Wein- und Haferrenten urkundlich verschrieben hat, sowie daß sein Vetter (neve) Henrich Graf zu Nassau, Herr zu Beilstein (Bil-),sich für ihn dabei als Bürge verschrieben hat und ver spricht diesen wegen dieser Bürgschaft schadlos zu halten.
170 I, U 1918
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1484
1484 Januar 2
Ausfertigung, Pergament, Siegel am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1483 na gewoenheit des stiffts van Trier zo schriven. 2 tags des mandes januarii
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller.
Abschrift 18. Jh. Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ