Heinrich Weinberger ("Wynberger") und seine Ehefrau Agnes, bekennen, dass sie von Prior und Konvent der Kartause Engelgarten vor der Stadtmauer von Würzburg deren Hof in Gelchsheim ("Geylichsheim"), der Kartäuserhof genannt wird, mit allen Zugehörungen zu Erbrecht bestanden haben. Sie sollen davon jedes Jahr 36 Malter Getreide Auber ("Awer") Maß, 20 Malter Roggen ("korns"), 6 Malter Weizen und 10 Malter Hafer, sowie 1 Fastnachtshuhn geben. Das Getreide haben sie zwischen dem 15. August und dem 8. September ("in der erne zwischen den zwen vnser Frawen tag, daz ist wan man dy wu/o/rtze wyhet vnd als sy geborn wart") auf ihre Kosten in den Klosterspeicher in Würzburg zu liefern. Außerdem haben sie von dem Hof Steuer und Bede zu entrichten, Frondienste zu leisten und Atzung zu gewähren. Auf Bitte der Beständner siegeln Andreas von Seinsheim ("Sawnsheim"), gesessen zu Gelchsheim, und Apel von Seckendorf. Der geben ist 1378 an dem nu/o/nden tage nach sant Peters tage Cathedre. Aussteller: Heinrich Weinberger und seine Ehefrau Agnes. Empfänger: Kartause Engelgarten
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Heinrich Weinberger ("Wynberger") und seine Ehefrau Agnes, bekennen, dass sie von Prior und Konvent der Kartause Engelgarten vor der Stadtmauer von Würzburg deren Hof in Gelchsheim ("Geylichsheim"), der Kartäuserhof genannt wird, mit allen Zugehörungen zu Erbrecht bestanden haben. Sie sollen davon jedes Jahr 36 Malter Getreide Auber ("Awer") Maß, 20 Malter Roggen ("korns"), 6 Malter Weizen und 10 Malter Hafer, sowie 1 Fastnachtshuhn geben. Das Getreide haben sie zwischen dem 15. August und dem 8. September ("in der erne zwischen den zwen vnser Frawen tag, daz ist wan man dy wu/o/rtze wyhet vnd als sy geborn wart") auf ihre Kosten in den Klosterspeicher in Würzburg zu liefern. Außerdem haben sie von dem Hof Steuer und Bede zu entrichten, Frondienste zu leisten und Atzung zu gewähren. Auf Bitte der Beständner siegeln Andreas von Seinsheim ("Sawnsheim"), gesessen zu Gelchsheim, und Apel von Seckendorf. Der geben ist 1378 an dem nu/o/nden tage nach sant Peters tage Cathedre. Aussteller: Heinrich Weinberger und seine Ehefrau Agnes. Empfänger: Kartause Engelgarten
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden 1378 März 3
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 110 / 57; Würzburger Urkunden 3865
Deutscher Orden, Kommende Würzburg Urkunden 1378 März 3
Registratursignatur/AZ: 70 Ziffer (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: 204 Ziffer (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: LL ad H. 1 (18. Jh.)
Zusatzklassifikation: 065
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1378 März 3
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Andreas von Seinsheim und Apel von Seckendorf; beide ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 90
Vermerke: Inhaltsangaben (14. u. 17. Jh.)
Typ: 1378 März 3
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 90
Vermerke: Inhaltsangaben (14. u. 17. Jh.)
Typ: 1378 März 3
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Weinberger, Heinrich
Weinberger, Agnes
Seinsheim zu Gelchsheim, Andreas von
Seckendorf, Apel von
Würzburg, Kloster, Engelgarten, Prior
Würzburg, Kloster, Engelgarten, Konvent
Gelchsheim (Lkr. Würzburg), Hof, Kartäuserhof
Aub (Lkr. Würzburg), Maß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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