Gegenseitige Stellung von Untertanen in Straf- und Ruggerichtsfällen.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 75 Bü 688
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 75 Amt Langenburg
Amt Langenburg >> 9. Beziehungen zu auswärtigen Herrschaften und Ämtern >> 9.5 Reichsritterschaft >> 9.5.5 Stetten
1655-1668,1680-1709
Darin: 1. Von Stetten verzögerte Stellung des wegen versuchten Ehebruchs nach Langenburg zitierten Bauern Martin Lang zu Rappoldsweiler Hof; Flucht des Lang, 1655; 2. Zollhinterziehung des Wirts Jakob Strecker zu Buchenbach; Gesuche an die Herrschaft von Stetten um Stellung des Wirts, 1662-1665; 3. Diebstahl von Nüssen im Wirtshaus zu Laßbach durch Hofknechte zu Tierberg; Gesuch der Herrschaft Stetten um Stellung der Knechte und Hohenlohe-Langenburgs um Stellung des Wirts zu Laßbach, 1661; 4. Gesuch an die Herrschaft von Stetten um Stellung des Hans Georg Baur zu Wolfsölden wegen einer in Eberbach eingegangenen Winkelehe, 1668.
1 Fasz.
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:21 MEZ
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