Philipp, Pfalzgraf bei Rhein und Herzog in Bayern, des römischen Reiches Erztruchseß und Kurfürst, beurkundet den Entscheid seines Hofgerichts im Streit zwischen Bürgermeister und Rat der Stadt Worms, Priorinnen und Konvent der Klöster Himmelskron bei Hochheim und Liebenau, deren Hofleuten und den "Begutten" in Bobenheim ("Babenheym") einerseits und den Gemeinden Roxheim und Bobenheim andererseits wegen der Allmende, Weide und Holzrechte in Roxheim und Bobenheim; die beiden Dörfer werden in ihren Ansprüchen abgewiesen und in die Kosten verfällt. Als Hofgericht tätig waren Dieter von Handschuhsheim ("Hentschußheym") als Hofrichter und die Räte Hans von Sickingen, Wendel von Remchingen, Hans von Venningen zu Neidenstein ("Nydensteyn"), Hans von Venningen zu Zutzenhausen, Hans von Stettenberg, Hans von Helmstadt, Sohn des verstorbenen Hans, Blicker von Gemmingen und Jörg Flach von Schwarzenberg. Siegler: der Kurfürst mit dem Hofgerichtssiegel. "Datum Heidelberg uff fritag nach unsers herren fronlichnams tag" 1481

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Landesarchiv Speyer