1. Urkunden
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Gliederung
AA 0603 Herrschaft Monschau und Schönforst, Urkunden (AA 0603)
Herrschaft Monschau und Schönforst, Urkunden (AA 0603)
Vgl. auch [Stift] Heinsberg, [Hss.], 2, Nr. 98 (Reinhard, Herr von Schönforst, teilt den Untertanen zu Sichen mit, daßsein Sohn mit der Herrschaft belehnt, ihm selbst aber eine Rente verschrieben ist., 17. Januar 1371. - [Stift] Heinsberg, [Hss.], 2, Nr. 174 (Heinrich v. [Ee]fele überträgt ein Heinrich von Jülich als Grundherrn zuständiges Haus in der Straße Brule zu Sichen an Heinrich Wellens.) - Jülich-Berg III, [Nr.] 1541, Bl. 2 (Urkundenabschrift: Vor Reinhart, Herrn von Schönforst und Sichem, und den [Laten] von Rötgen und St. Catharinen, die zur Burg Schönforst gehören, verkauft Peter Müntgen an Clas van Haeren Haus und Hof des "Burgman" und eine Anzahl benannter Land- und Buschstücke, frei von Lasten mit Ausnahme der Bierakzise und einer Abgabe von einer halben Mudde Hafer an Goddert Colin zu Aachen. Ferner verkauft Herman Bungert van Haeren an Clas van Haren Haus, Hof und Land, die "dem [Baussaren]" gehören. Der Herr von Schönforst befreit diese von allen Abgaben sowie ebenso auch das [Lui..], das Clas und sein Bruder Gerhard inne haben und macht dieses zu einem freien Mannlehen. Er verleiht ihnen das Recht der Schaftrift auf dem Hof von Kalckhoven, 14. Januar 1394). - [Stift] Heinsberg, [Hss.], 2, Nr. 170 (Petrus v. Goidsuenen und seine Frau Efgroeven verkaufen an Heinrich Wellens ein Haus an der Ecke der Bruelstraße bei den Gräben der Burg Sichen, Abschrift, 16. März 1395). - [Stift] Heinsberg, [Hss.], 2, Nr. 143 (Die Brüsseler Schöffen Wilhelm und Johann von der Haerfelde, beide Ritter, beurkunden, daß Adelheid v. Scallo, Herrin von der Rivierès und ihre Gemahl Heinrich von der Lecke dem Kanoniker von St. Gudula in Brüssel, Wilhelm Bonte, als Vertreter Reinhards, Herrn von Schönforst, volle [..]schaft wegen der bei Thielt St. Martin verkauften Güter, die zuvor Florenz, Herr von Rivierès, dann dessen [..] Sohn Reiner gehörten, versprochen haben, Abschrift, 12. Juli 1396). - [Stift] Heinsberg, [Hss.], 2, Nr. 46 (Der Ritter Heinrich v. Lecka und seine Frau Adelheid versprechen gegenüber Reinhard, Herrn zu Sichem und Schönforst, die Erfüllung der Leistungen von den Gütern zu Thielt-Notre-Dame und Thielt-Saint Martin. Zeugen sind die Löwener Schöffen Walter Hers und Johann Mertens, Abschrift, 11. Januar 1395 (1394)). - [Stift] Heinsberg, [Hss.], 2, Nr. 104 (Heinrich, Herr von Heverlé und Oplinter, gibt Reinhard, Herrn von Schönforst, eine Schadlosverschreibung wegen einer Bürgschaft bei dem Herrn von Diest, Abschrift, 21. März 1405 (1404)). - Vgl. Amorbach, Fürstliches Leiningisches Archiv ("vgl. Repertorium K 13, S. 6"; Dietrich II, Erzbischof von Köln, vermittelt eine Ehe zwischen seiner Nichte Katharina v. Schönforst und seinem Großneffen, Junggraf Schaffried v. Leiningen. Katharina soll versuchen, Monschau einzulösen und die Herrschaft als Mitgift zu erhalten. Ihr ist ein Wittum auszusetzen, 14. Februar 1432). - Amorbach, Fürstliches Leiningisches Archiv ("vgl. Repertorium K 13, S. 6"; Schaffriedt, Junggraf zu Leiningen, teilt Bürgermeister und Rat mit, daß er sich mit Katharina v. Schönforst, Frau zu Agathenrode, vermählt habe. Er wie sein Vater seien den Bestimmungen des Ehevertrages nachgekommen, nicht aber Katharina. Sie habe Monschau nicht eingelöst und ihn sogar verlassen. Er bittet die Stadt um Unterstützung).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:19 MESZ
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