Abt Michael [Bernhart], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg verkaufen dem bischöflichen Hofmeister Johannes Zobel von Giebelstadt einen jährlichen Zins von 200 Gulden, den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzern gerechnet. Sie haben dafür von dem Käufer 4000 Gulden erhalten. Die Verkäufer verpflichten sich zu fristgerechter Entrichtung des Zinses. Dafür setzen sie dem Käufer als Pfand ihren Zehnten in Güntersleben (Gunderßleben) ein. Die Verkäufer können den Zins jederzeit gegen Rückzahlung der Kaufsumme ablösen. Ebenso kann der Käufer eine Rückzahlung seines Kapitals fordern. Der Verkauf erfolgte mit Einwilligung des Würzburger Bischofs Julius [Echter von Mespelbrunn], der zum Zeichen seiner Zustimmung mitsiegelt. Geschehen vnd geben auff Petri Cathedra 1576. Aussteller: Kloster St. Stephan. Empfänger: Johannes Zobel von Giebelstadt
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Abt Michael [Bernhart], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg verkaufen dem bischöflichen Hofmeister Johannes Zobel von Giebelstadt einen jährlichen Zins von 200 Gulden, den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzern gerechnet. Sie haben dafür von dem Käufer 4000 Gulden erhalten. Die Verkäufer verpflichten sich zu fristgerechter Entrichtung des Zinses. Dafür setzen sie dem Käufer als Pfand ihren Zehnten in Güntersleben (Gunderßleben) ein. Die Verkäufer können den Zins jederzeit gegen Rückzahlung der Kaufsumme ablösen. Ebenso kann der Käufer eine Rückzahlung seines Kapitals fordern. Der Verkauf erfolgte mit Einwilligung des Würzburger Bischofs Julius [Echter von Mespelbrunn], der zum Zeichen seiner Zustimmung mitsiegelt. Geschehen vnd geben auff Petri Cathedra 1576. Aussteller: Kloster St. Stephan. Empfänger: Johannes Zobel von Giebelstadt
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 834
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 64 / 192
Registratursignatur/AZ: 230 (16. Jh.); N 12 (18. Jh.); L 4 D 5 N 11 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1576 Februar 22
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 543
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Bischof von Würzburg; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 2: Kloster St. Stephan, Abt; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 3: Kloster St. Stephan, Konvent; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 543
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Bischof von Würzburg; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 2: Kloster St. Stephan, Abt; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 3: Kloster St. Stephan, Konvent; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren
Die Urkunde wurde durch Entfernen der Siegel rechtsungültig gemacht.
Bernhart, Michael, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Echter von Mespelbrunn, Julius, Würzburg, Bischof
Zobel von Giebelstadt, Johannes, Würzburg, bischöflicher Hofmeister
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Bischof
Würzburg, Bischof, Hofmeister
Güntersleben (Lkr. Würzburg), Zehnt
Arnstein (Lkr. Main-Spessart), Amt
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
20.08.2025, 9:55 AM CEST
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