Die Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg, Otto und Ernst, bekennen, dass
sie Elisabeth, der Witwe des hochgelehrten Dr. Martin Gloden, 2000 rheinische
Gulden schulden, die sie von dem Verstorbenen aufgenommen und zur Einlösung des
Hauses Winsen up der Luhe verwandt haben; sie verpflichten sich, die Summe, die
eigentlich am letztvergangenen Osterfeste hätte heimgezahlt werden müssen, zu
Ostern 1528 zurückzugeben und inzwischen mit 120 Gulden, zahlbar durch den
Amtmann zu Winsen - derzeit Hans von Gruszwitz - zu verzinsen; es verbürgen
sich bei Strafe eines Einlagers Abt Boldewin zu St. Michael, Abt Hinrick zum
Scharmbecke, die Pröpste zu Lüne und Medingen, Johan Lorber und Johan von
Marnholte, ferner Cord van Alten, Diderick von deme Berge der Ältere, Cordt von
Mandelslo, Jost von Melsinck, Johan Sporeke, Cristoffer vom Knesebecke, Jürgen
von Heimbroke und Otto von Estorf. Eigenhändige Unterschrift Herzog
Ernsts.