Dr. Matheus Neithart, Bürgermeister und Hauptmann des Städtebundes in Schwaben, Kaspar Rembold, alter Bürgermeister, Klaus Brock, Richter, Jorg Fingerlin, Matheus Lupin der Ältere, Konrad Riethman, alle Bürger und des Rats zu Ulm, und Konrad Locher, Stadtammann daselbst, beurkunden den von ihnen auf Ansuchen der Stadt Ulm vermittelten Vergleich im Streit zwischen Bernhard Schenk von Winterstetten zu Klingenstain einerseits und der Äbtissin Elisabeth Reichner und dem Konvent des Klosters Söflingen andererseits: (1) die 1 1/2 Tagwerk Wiese am Ofenloch unter dem Dorf Ehrenstein gelegen, die Bernhard Schenk nach dem Tode des Kaspar Stehelin von Söflingen als sein Eigen in Besitz genommen, soll ihm und seinen Erben, Inhabern seines Teils von Klingenstein, mit einem jährlichen Zins von 4 Hühnern vom jeweiligen Besitzer, gehören; dagegen soll er sie erstmalig ("jetzo") auf Vorschlag des Klosters verleihen, ferner alles was ihm an Gerechtigkeit außer dem genannten Zins aus ihr zusteht, dem Kloster geben. (2) Zum Unterhalt des Mesners in Ehrenstein trägt das Kloster jährlich 4 Pfund Heller bei, den Rest gibt die Gemeinde (die Herrschaft Klingenstein und die armen Leute zu Ehrenstein).

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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