Leonhard Peffenhauser von Luckenpaint bekundet, dass er Kunigunde, Tochter des verstorbenen Ulrich Hallder, Rentmeister von Oberbayern, und der Anna Hallder von München, geheiratet und von ihrer Mutter als Heiratsgut 300 Rheinische Gulden empfangen hat. Er vermacht seiner Ehefrau selbst 300 Rheinische Gulden als widerlegung zum Heiratsgut und verschreibt dafür seine zwei vom Kloster St. Emmeram zu Lehen gehenden Höfe in Luckenpaint, genannt der Sedlhof, auf dem Leonhard Hoffpaur sitzt, und der Mitterhof, auf dem der Zirrer sitzt. Für die seiner Ehefrau zu leistende Morgengabe im Wert von 100 Gulden Rheinisch soll noch ein eigener brive ausgefertigt werden. Der Heiratsbrief enthält ferner eine Reihe weiterer Bestimmungen zur Regelung der gegenseitigen Ansprüche auf Morgengabe, widerlegung und Heiratsgut im Falle des Todes eines der Ehepartner. S1=A. S2: Georg Schambeck, Pfleger und Landrichter von Haidau. S3: Leonhard Saller, Pfleger von Abbach

Vollständigen Titel anzeigen
Bayerisches Hauptstaatsarchiv