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Dekanat Erich Pernice
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Enthält u.a.:Fakultätssitzung nebst Einladung und Protokoll: 15. Mai 1914 (u.a. Dekanatsübergabe, Promotionsangelegenheiten, der Dekan berichtet das bei seinem Umzug einige Akten verlegt sind), 27. Mai 1914 (u.a. Promotions- und Habilitationsangelegenheiten), 13. Juni 1914 (u.a. Promotionsangelegenheiten), 4. Juli 1914 (u.a. Turnhallenbau, Lehrkörper), 11. Juli 1914 (u.a. Lehrkörper, Promotionsordnung), 18. Juli 1914 (u.a. Lehrwesen, Zusammenschluss der preußischen Fakultäten), 25. Juli 1914 (Angelegenheit Mahlberg), 12. August 1914 (desgl.), 3. September 1914 (u.a. Promotionsangelegenheiten), 28. September 1914 (u.a. Lehrwesen), 7. November 1914, 28. November 1914 (u.a. Promotionsangelegenheiten), 12. Dezember 1914 (u.a. Stipendienverteilung), 6. Februar 1915 (u.a. Zusatz für Promotionsordnung, Lehrwesen), 20. Februar 1915 (u.a. Wahl des Dekans), 31. März 1915 (u.a. Promotionsangelegenheiten), 29. April 1915 (u.a. Preisaufgaben, Promotionsangelegenheiten), 15. Mai 1915 (nur Einladung). - Ministerialerlasse u.a.: Notexamina wegen angeordneter Mobilmachung, Dienstverhältnisse und Diensteinkommen der Institutsassistenten bei ihrer Einberufung zum Militär, Buchempfehlung "Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit", Gebühren für Leihverkehr zwischen den Bibliotheken, Liste aller im Dekanatsjahr eingegangenen Erlasse sowie ein Verzeichnis aller Kuratorialschreiben und Eingaben der Fakultät. - Satzung: Ministerialverfügung über die Beteiligung der außerordentlichen Professoren an den Promotionsverfahren, Denkschrift über die Lage der Abtleilungsvorsteher an den preußischen Universitäten, Änderung der Universitätsstatuten wegen der Wahl außerordentlicher Professoren in den Senat und Konzil, Änderung der Promotionsordnung wegen Zulassung von nicht immatrikuliert gewesenen Hörern zur Promotion, der Minister lehnt den Entwurf zur Promotionsordnung der neuen rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät ab, "Bedingungen der juristischen Doktorpromotion in Greifswald" mit Hinweis auf Abs. 5 das die Gebühren an die Quästur einzuzahlen sind. - Lehrkörper: Physik: Prof. Dr. Schreber bittet um Entlassung aus dem Verband der Universität da er an die Technische Hochschule Aachen wechselt. - Geologie: Prof. Philipp erhält kein Stipendium vom Minister, Prof. Otto Jaekel wird die Krone zum roten Adlerorden 4. Klasse verliehen. - Staatswissenschaften: ao. Prof. Dr. Max Gebauer wird zum ordentlichen Professor ernannt, die staatswissenschaftlichen Professuren werden in die juristische Fakultät überführt. - Alte Geschichte: Prof. Dr. Walter Otto wird an die Universität Marburg versetzt, Verhandlungen über Ersatzvorschläge, Abschiedsfeier für Prof. Otto. - Mittlere und Neuere Geschichte: Wiederholung des Antrags vom Vorjahr auf Errichtung eines Extraordinariats für Geschichte. - Sprachwissenschaft: der Minister hat dem Prof. Heller für die Vertretung von Prof. Zupitza ein Honorar von 600 Mark bewilligt. - Klassische Philologie: Dr. Thiele ist zum Mitdirektor des philologischen Seminars bestellt. - Romanische Philologie: Glückwunschschreiben zum 70. Geburtstag von Prof. Stengel, Louis AngeŽ wird französischer Lektor. - Habilitationen: Macpherson wird als Privatdozent zugelassen, Franz Klinghardt wird als Privatdozent zugelassen (mit Lebenslauf, Schriftverkehr etc.). - Veränderungen infolge des Krieges: Ministerialerlass über Angehörige feindlicher Länder an den preußischen Universitäten, die Lektoren Macpherson und AngeŽ sind ohne Kündigung aus dem Lehrkörper ausgeschieden (sie haben Greifswald verlassen), Kurator bittet um namentliche Mitteilung der Einberufenen, Prof. Heuckenkamp kehrt vom Heer zurück und wird seine Vorlesungen im Wintersemster halten, Jaekel verabschiedet und erhält Befehl nach Belgien zu gehen, Prof. Philipp wurde als Geologe an die Front gerufen, Dr. Thaer wurde als nichtabkömmlich vom Militärdienst zurückgestellt, Eingaben an das Ministerium bezüglich einer Regelung des Unterrichts in den Altertumswissenschaften während des Krieges da nur noch ein Dozent vor Ort ist, Prof. Lehmann-Haupt aus Berlin wird vertretungsweise Vorlesungen in alter Geschichte und griechischer Philologie geben, Prof. Thiele wird vom Kurator beauftragt vertretungsweise die Direktion des philologischen Seminars zu übernehmen, der Minister beauftragt Prof. Lommatzsch Vorlesungen aus dem Gebiet der alten Geschichte zu halten.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.