Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Überlingen, von Kaiser Friedrich III. (in einer wörtlich inserierten Urkunde vom 12.02.1493) beauftragt, eine Appellation des Abts zu Königsbronn gegen ein wider ihn und sein Gotteshaus und für Ernst Ungelter erlassenes Urteil des Stadtgerichts zu Reutlingen in einer Streitsache wegen eines Brühls zu Reutlingen zu rechtlichem Austrag zu bringen, verhören die Parteien und setzen einen weiteren Rechtstag an.
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Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Überlingen, von Kaiser Friedrich III. (in einer wörtlich inserierten Urkunde vom 12.02.1493) beauftragt, eine Appellation des Abts zu Königsbronn gegen ein wider ihn und sein Gotteshaus und für Ernst Ungelter erlassenes Urteil des Stadtgerichts zu Reutlingen in einer Streitsache wegen eines Brühls zu Reutlingen zu rechtlichem Austrag zu bringen, verhören die Parteien und setzen einen weiteren Rechtstag an.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 201 U 302
B 201 Bü 77
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 201 Reichsstadt Reutlingen
Reichsstadt Reutlingen >> Urkunden
1493 Juli 8
10 Bl.
Urkunden
Siegler: Stadt Überlingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Überlieferungsart: Ausfertigung
Ungelter, Ernst; Altbürgermeister von Reutlingen
Königsbronn HDH; Kloster, Streitigkeiten
Reutlingen RT; Brühl
Reutlingen RT; Stadtgericht
Überlingen FN; Bürgermeister und Rat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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Hierarchie Detailansicht
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- Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 (Tektonik)
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- Reichsstadt Reutlingen (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)
- Bürgermeister und Rat der Reichsstadt Überlingen, von Kaiser Friedrich III. (in einer wörtlich inserierten Urkunde vom 12.02.1493) beauftragt, eine Appellation des Abts zu Königsbronn gegen ein wider ihn und sein Gotteshaus und für Ernst Ungelter erlassenes Urteil des Stadtgerichts zu Reutlingen in einer Streitsache wegen eines Brühls zu Reutlingen zu rechtlichem Austrag zu bringen, verhören die Parteien und setzen einen weiteren Rechtstag an. (Archivale)
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