Siehe RKG 480 (B 1185/4204). Das Redintegrationsverfahren wurde von der Appellatin eingeleitet.
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AA 0627, 481 - B 1186/4205
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 2. Buchstabe B
1695-1699 (1623-1764)
Enthaeltvermerke: Kläger: Florenz Otto Heinrich von Bylandt zu Rheydt, Herr zu Palsterkamp, (Bekl.: sein Vater Rolman) Beklagter: Isabella Margaretha Franziska Herzogin von Schleswig- Holstein-Sonderburg, Frau des Herzogs Joachim Ernst, geb. Gräfin von Merode und Marquise von Westerloo (Belgien), Witwe des Maximilian von und zu Merode zu Petersheim (Belgien), und ihr Sohn Johann Philipp Eugen Graf von Merode, Haus Merode (Kr. Düren), (Kl.: Maximilian von und zu Merode zu Petersheim) Prokuratoren (Kl.): Dr. Krebs (1696) Prokuratoren (Bekl.): Lic. Konrad Franz Steinhausen [1690] 1695 - Subst.: Dr. Krebs - Dr. Johann Albert Ruland 1764 - Subst.: Lic. Johann Friedrich Lang Prozeßart: Appellationis, nunc (1695) citatio ad redintegrandum acta, später citatio ad reassumendum Instanzen: 1. Jül.-berg. Hofrat 1654-1685 - 2. RKG 1695-1699 (1623-1764) Beweismittel: Acta priora, vom Appellanten vorgelegt, mit Rationes decidendi (Bd. 1 Bl. 49-100 (= Q 10*), 101-125); vom Appellaten vorgelegt (Bd. 2). Bd. 1: Florenz Hartard von Boetzelaer, Herr zu Asperen, Langerak und Odenkirchen, und seine Ehefrau Anna geb. von Bylandt-Rheydt versprechen 1623 ihrer Nichte Anna Maria von Bronckhorst-Batenburg-Stein als Dank für Dienste bei der Restitution und Evakuation des Hauses Rheydt 6000 brabantische Gulden und im Fall einer Heirat weitere 3000 brabant. Gulden und verpfänden als Sicherheit den Laufshof (26f.). Auszug aus dem Heiratsvertrag zwischen Floris von Merode zu Petersheim und Anna Sidonia von Bronckhorst-Batenburg, 1624 (47f.). Rationes decidendi zu dem Urteil vom 15. 9. 1685 (100-125). Bd. 2: Notariatsinstrument betr. Erbanspruch Maximilians von Bronckhorst, Anholt und Stein, Herrn zu Odenkirchen, und seiner Schwester Petronella, verwitwete Bentinck auf die gereiden Güter und Mobilien des Florenz Hartard von Boetzelaer gegenüber Rolman von Bylandt, 1698 (458-464). Beschreibung: 2 Bde., 9,5 cm; Bd. 1: 1,5 cm, 129 Bl., geb.; Q 1-10*, es fehlen Q 3* (Vollmacht Krebs), 9, 5 Beilagen, davon 1 = Q 10*, 1 prod. 23. Mai 1764, teilw. französisch; Bd. 2: 8 cm, 509 Bl., geb., unquadranguliert; entnommen aus RKG 480 (B 1185/4204).
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:49 MESZ
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Hierarchie Detailansicht
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- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil I: A-B (Bestand)
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