Best. 90 FB 17 Mathematik (Bestand)
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90
Universitätsarchiv Mainz (Archivtektonik) >> 03 Fakultäten und Fachbereiche >> 03.02. Fachbereiche (1973-2004) >> 03.02.01. Sachakten der Fachbereiche (1973-2004)
1946-2005
Form und Inhalt: Bestand 90 umfasst Überlieferungen des Fachbereiches 17 Mathematik bzw. der Mathematischen Institute im Zeitraum von 1946 bis 1997. Das Mathematische Institut wurde 1946 unter der Leitung von Robert Furch eingerichtet. Bereits zum Wintersemester 1946/47 erhielt das Institut zwei weitere Professuren, die mit Gottfried Köthe und Helmut Wieland besetzt wurden. Bis 1951 wurden drei weitere Ordinariate eingerichtet und insbesondere der Bereich der Angewandten Mathematik ausgeweitet, so dass die Entscheidung getroffen wurde, ein selbstständiges Institut für Angewandte Mathematik unter der Leitung von Hans Rohrbach zu gründen. Durch einen DFG-Antrag wurde das Institut 1958 mit zwei Rechenanlagen ausgestattet und ein neu eingerichtetes Extraordinariat, das mit Friedrich L. Bauer besetzt wurde, mit der Aufsicht der neuen Geräte beauftragt. 1968 zogen die Institute in den Neubau der Naturwissenschaften. 1973 wurden nach Inkrafttreten des rheinland-pfälzischen Hochschulgesetztes die Institute aufgelöst und im neuen Fachbereich 17 Mathematik zusammengefasst.
Bestand 90 beinhaltet hauptsächlich Korrespondenzen der Institutsleitung bzw. des Dekanats.
Der Bestand wurde von Jessica Cremer im August 2018 erschlossen. Die Archivalien sind nach Maßgabe des Archivgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz und der Nutzungsordnung des Universitätsarchivs zu benutzen und mit der Signatur Best. 90 / [lfd. Nr.] zu zitieren.
Literaturhinweis:
Rohrbach, Hans: Der Fachbereich Mathematik, in: Fritz Krafft (Hrsg.): Mathematik und Naturwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität. Überblick der Fachbereiche aus Anlass der 500-Jahr-Feier der Universität, Wiesbaden 1977 (Beiträge zur Geschichte der Universität Mainz, 12), S. 1-17.
Bestand 90 beinhaltet hauptsächlich Korrespondenzen der Institutsleitung bzw. des Dekanats.
Der Bestand wurde von Jessica Cremer im August 2018 erschlossen. Die Archivalien sind nach Maßgabe des Archivgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz und der Nutzungsordnung des Universitätsarchivs zu benutzen und mit der Signatur Best. 90 / [lfd. Nr.] zu zitieren.
Literaturhinweis:
Rohrbach, Hans: Der Fachbereich Mathematik, in: Fritz Krafft (Hrsg.): Mathematik und Naturwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität. Überblick der Fachbereiche aus Anlass der 500-Jahr-Feier der Universität, Wiesbaden 1977 (Beiträge zur Geschichte der Universität Mainz, 12), S. 1-17.
Institut für Mathematik (Zug. 15/2013)
16 Kartons; 1,8 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.06.2025, 10:11 MESZ