Nachlass Adolf Kühn (1856-1925), Staatsrat, Ministerialdirektor im Ministerium des großherzoglichen Hauses und der auswärtigen Angelegenheiten (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Kühn
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Nichtstaatliches Archivgut >> Nachlässe >> Andere Nachlässe >> Kühn
1848-1939
Überlieferungsgeschichte
1975 Geschenk von Adolf Grüneisen
Inhalt und Bewertung
Persönliche Papiere von Adolf Kühn sen., seines Vaters Georg Kühn, hessischer Stabsauditeur, und seines Sohnes, des Majors Adolf Kühn jun.
1. Vorwort: Adolf Edmund Eduard Kühn wurde am 4. Juni 1856 in Darmstadt als Sohn des großherzoglich-hessischen Stabsauditeurs und Hofgerichtsadvokaten Georg Kühn geboren. Er besuchte das großherzogliche Gymnasium in Darmstadt, das er 1873 mit dem Abitur abschloss. 1875 begann Kühn ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg, das er 1880 mit der Promotion und dem ersten juristischen Staatsexamen abschloss. Nach Ablegung des zweiten juristischen Staatsexamens 1883 war Kühn bei verschiedenen badischen Ministerien als Sekretär tätig und von 1887 bis 1892 in mehreren Orten Badens als Amtmann und Amtsvorstand angestellt. 1884 heiratete Kühn Lina Orth, Tochter des großherzoglich-hessischen Medizinalrats und praktischen Arztes Heinrich Orth. Die Ehe blieb kinderlos. Im Jahre 1893 wurde Kühn zum Legationsrat beim Ministerium des großherzoglichen Hauses und der auswärtigen Angelegenheiten ernannt. 1898 erfolgte die Ernennung zum Geheimen Legationsrat. Nachdem er 1905 Ministerialdirektor und 1914 Staatsrat geworden war, trat er 1921 in den Ruhestand. Für seine Verdienste erhielt er mehrere Orden und Auszeichnungen. Adolf Kühn starb im September 1925.
2. Zur Ordnung: Der Nachlass, der als Geschenk von Adolf Grüneisen, Karlsruhe, in das Generallandesarchiv kam (Zugang 1975 Nr. 57), umfasst 5 Faszikel im Umfang von ca. 5 cm. Er beinhaltet biographische Unterlagen vor allem von Adolf Kühn, jedoch auch von dessen Vater Georg Kühn und dessen Sohn Adolf Kühn jun. Der Nachlass wurde 1976 von Reinhold Rupp verzeichnet. Die Übertragung des analogen Findmittels in ein Online-Findmittel erfolgte 2017 durch René Gilbert im Rahmen eines von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg finanzierten Projekts. Zusätzlich versah Gilbert den Bestand mit Orts- und Personenindizes.
3. Quellen: "Kühn, Adolf Edmund Eduard", Dienerakte, GLA 233 Nr. 23741-23746 [Laufzeit: 1873-1931]
1975 Geschenk von Adolf Grüneisen
Inhalt und Bewertung
Persönliche Papiere von Adolf Kühn sen., seines Vaters Georg Kühn, hessischer Stabsauditeur, und seines Sohnes, des Majors Adolf Kühn jun.
1. Vorwort: Adolf Edmund Eduard Kühn wurde am 4. Juni 1856 in Darmstadt als Sohn des großherzoglich-hessischen Stabsauditeurs und Hofgerichtsadvokaten Georg Kühn geboren. Er besuchte das großherzogliche Gymnasium in Darmstadt, das er 1873 mit dem Abitur abschloss. 1875 begann Kühn ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg, das er 1880 mit der Promotion und dem ersten juristischen Staatsexamen abschloss. Nach Ablegung des zweiten juristischen Staatsexamens 1883 war Kühn bei verschiedenen badischen Ministerien als Sekretär tätig und von 1887 bis 1892 in mehreren Orten Badens als Amtmann und Amtsvorstand angestellt. 1884 heiratete Kühn Lina Orth, Tochter des großherzoglich-hessischen Medizinalrats und praktischen Arztes Heinrich Orth. Die Ehe blieb kinderlos. Im Jahre 1893 wurde Kühn zum Legationsrat beim Ministerium des großherzoglichen Hauses und der auswärtigen Angelegenheiten ernannt. 1898 erfolgte die Ernennung zum Geheimen Legationsrat. Nachdem er 1905 Ministerialdirektor und 1914 Staatsrat geworden war, trat er 1921 in den Ruhestand. Für seine Verdienste erhielt er mehrere Orden und Auszeichnungen. Adolf Kühn starb im September 1925.
2. Zur Ordnung: Der Nachlass, der als Geschenk von Adolf Grüneisen, Karlsruhe, in das Generallandesarchiv kam (Zugang 1975 Nr. 57), umfasst 5 Faszikel im Umfang von ca. 5 cm. Er beinhaltet biographische Unterlagen vor allem von Adolf Kühn, jedoch auch von dessen Vater Georg Kühn und dessen Sohn Adolf Kühn jun. Der Nachlass wurde 1976 von Reinhold Rupp verzeichnet. Die Übertragung des analogen Findmittels in ein Online-Findmittel erfolgte 2017 durch René Gilbert im Rahmen eines von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg finanzierten Projekts. Zusätzlich versah Gilbert den Bestand mit Orts- und Personenindizes.
3. Quellen: "Kühn, Adolf Edmund Eduard", Dienerakte, GLA 233 Nr. 23741-23746 [Laufzeit: 1873-1931]
5 Akten
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST
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