Kläger: Amt der Riemer und Zaumschläger in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Daniel Fiddel, "Trommel- und Haartuchmacher", Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Streit um die Herstellung und den Verkauf von Koffern; Hinweis der Kläger auf ihre Amtsgerechtigkeiten
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211-2_H 72
H 842
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1680-1759(1753-1766)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Albert Ruland (1753), Lt. Johann Jakob Duil (1757), Dr. Georg Melchior Hofmann (1766). Beklagter: Lt. Gotthard Johann Hert.- Instanzen: 1. Rat 1752-1753. 2. Reichskammergericht 1753-1759 (1753-1766).- Darin: Auszüge aus den Prozessakten und Büchern der Kläger über die strittigen Fragen 1680-1749; Schreiben von 1754 des Amtes der Riemer in Rostock an das Amt in Hamburg; Schragen der Sekretäre und Kanzleischreiber in Hamburg.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11153 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ