Rechnung 1549/50
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Bd 34
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1549-1550
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
(Potenzielle) Ausgaben für (kunst-)handwerkliche Erzeugnisse:
- an Hans Mayer, Armbruster zu Stuttgart, 10 fl. Sold (fol. 325r);
- an Georg Grüneisen, Hofschmied zu Stuttgart, 6 fl. 1 ß Sold (fo. 325r);
- an Georg Gruwer, Werkmeister, 6 fl. Sold (fol. 325r);
- an Friedrich Kessler, Büchsengießer, 70 fl. Sold (fol. 325v);
- an Christoph Müller, Büchsengießer, 60 fl. Sold (fol. 325v);
- an Hans Zimmermann von Talheim, Büchsenmeister, 10 fl. Sold (fol. 325v);
- an Hans Gerngroß, Hofmaler, 50 fl. Sold (fol. 326r), 14 fl. für einen gemalten Stammbaum des Hauses Brandenburg, der an die Fürstin in Mömpelgard geschickt wurde (d.h. Anna Maria geb. von Brandenburg-Ansbach, Ehefrau von Herzog Christoph, der 1542-50 Statthalter in Mömpelgard war) (fol. 400r);
- an Peter Götz, Büchsenmeister, 20 fl. Sold (fol. 326r);
- an Wilhelm Schöner, Büchsenmeister 70 fl. Sold (fol. 326r);
- an Konrad Küne 55 kr. für das Einbinden von Büchern (fol. 349r);
- zahlreiche Zahlungen an verschiedene Handwerker, u.a. Georg Grüneisen, Kaspar Schmidt, Peter Knüttel, Schuhmacher zu Stuttgart, Wolf Leiphart, Riemer zu Stuttgart, Heinrich Schott, Sporer zu Stuttgart (fol. 399ff);
- an Meister Simon Binder, Bürger zu Biningkhaus(?), 389 fl. für das große Faß in Tübingen, das 17 Fuder Wein hält (fol. 399v);
- an Anna Hainlerin, Näherin zu Stuttgart, 5 fl. 44 kr. für die Hemden zur Sommerkleidung (fol. 399v);
- an Konrad Hertel, Hofschneider zu Stuttgart, 66 fl. 21 kr. für "balmhosen" sowie Sommerkleidung für 1549 für den Herzog und sein Hofgesinde (fol. 399v) sowie 65 fl. 10 kr. für Winterkleidung des Hofgesindes 1549 (fol. 400v);
- an Hans Riedenberger, Panzermacher in Stuttgart, 207 fl. für etliche Arbeiten für Herzog Christoph (fol. 400v);
- an Alexander Demeler und Sebastian Scherding 7 fl. 4 kr. Zehrgeld und Unkosten für seine Reise nach "Mecklingen" (Mögglingen?), das Erz betreffend (fol. 414r).
(Potenzielle) Ausgaben für (kunst-)handwerkliche Erzeugnisse:
- an Hans Mayer, Armbruster zu Stuttgart, 10 fl. Sold (fol. 325r);
- an Georg Grüneisen, Hofschmied zu Stuttgart, 6 fl. 1 ß Sold (fo. 325r);
- an Georg Gruwer, Werkmeister, 6 fl. Sold (fol. 325r);
- an Friedrich Kessler, Büchsengießer, 70 fl. Sold (fol. 325v);
- an Christoph Müller, Büchsengießer, 60 fl. Sold (fol. 325v);
- an Hans Zimmermann von Talheim, Büchsenmeister, 10 fl. Sold (fol. 325v);
- an Hans Gerngroß, Hofmaler, 50 fl. Sold (fol. 326r), 14 fl. für einen gemalten Stammbaum des Hauses Brandenburg, der an die Fürstin in Mömpelgard geschickt wurde (d.h. Anna Maria geb. von Brandenburg-Ansbach, Ehefrau von Herzog Christoph, der 1542-50 Statthalter in Mömpelgard war) (fol. 400r);
- an Peter Götz, Büchsenmeister, 20 fl. Sold (fol. 326r);
- an Wilhelm Schöner, Büchsenmeister 70 fl. Sold (fol. 326r);
- an Konrad Küne 55 kr. für das Einbinden von Büchern (fol. 349r);
- zahlreiche Zahlungen an verschiedene Handwerker, u.a. Georg Grüneisen, Kaspar Schmidt, Peter Knüttel, Schuhmacher zu Stuttgart, Wolf Leiphart, Riemer zu Stuttgart, Heinrich Schott, Sporer zu Stuttgart (fol. 399ff);
- an Meister Simon Binder, Bürger zu Biningkhaus(?), 389 fl. für das große Faß in Tübingen, das 17 Fuder Wein hält (fol. 399v);
- an Anna Hainlerin, Näherin zu Stuttgart, 5 fl. 44 kr. für die Hemden zur Sommerkleidung (fol. 399v);
- an Konrad Hertel, Hofschneider zu Stuttgart, 66 fl. 21 kr. für "balmhosen" sowie Sommerkleidung für 1549 für den Herzog und sein Hofgesinde (fol. 399v) sowie 65 fl. 10 kr. für Winterkleidung des Hofgesindes 1549 (fol. 400v);
- an Hans Riedenberger, Panzermacher in Stuttgart, 207 fl. für etliche Arbeiten für Herzog Christoph (fol. 400v);
- an Alexander Demeler und Sebastian Scherding 7 fl. 4 kr. Zehrgeld und Unkosten für seine Reise nach "Mecklingen" (Mögglingen?), das Erz betreffend (fol. 414r).
449 Bl.
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Schreiber/Renovator/Rechner: Wilhelm Kühn, Wolf Bonacker
Normformat: Folio
Schreiber/Renovator/Rechner: Wilhelm Kühn, Wolf Bonacker
Normformat: Folio
Binder, Simon; um 1546-1550
Bonacker, Wolfgang; Schreiber
Demeler, Alexander; um 1537-1550
Gerngroß, Hans; Hofmaler
Götz, Peter; Büchsenmeister, Zeugwart
Grauer, Georg; Werkmeister
Grüneisen, Georg; Hofschmied
Hainlerin, Anna; Hofnäherin, Stuttgart
Hertel, Konrad; Hofschneider
Kessler, Friedrich; Büchsenmeister, Büchsengießer
Knüttel, Peter; Schuhmacher, Stuttgart
Kühn, Wilhelm; Schreiber
Küne, Konrad; Buchbinder, Stuttgart
Leiphart, Wolf; Riemer, Stuttgart
Mayer, Hans; Armbruster, Stuttgart
Müller, Christoph; Büchsengießer
Riedenberger, Hans; Panzermacher
Scherdinger, Sebastian; Goldschmied, Münzwardein, Stuttgart
Schöner, Wilhelm; Büchsenmeister, Pulvermacher
Schott, Heinrich; Sporer, Stuttgart
Zimmermann, Hans; Büchsenmeister, Talheim
Stuttgart S; Buchbinder
Württembergische Kunstkammer; Gemälde, Grafiken, Handschriften
Württembergische Kunstkammer; Schmuck, Accessoires, Bekleidung
Württembergische Kunstkammer; Textilien
Württembergische Kunstkammer; Waffen, Werkzeug, Reit- und Jagdausrüstung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ