Akten des Landgrafen Philipp sowie des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit dem Amtmann in Rietberg Heinrich v. Schachten; der Gräfin-Witwe Anna, auch gemeinsam mit deren Schwiegertochter Gräfin Agnes von Rietberg. - Dabei: Kaiserliches Mandat an Graf Johann von Rietberg
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.104 Rietberg
1546-1560
Enthält: 1546 Januar. Besoldung der Knechte in Rietberg zur Hälfte durch die Gräfin-Witwe und Graf Johann
Enthält: März. Aberkennung der Lehen des Grafen Otto durch das von Landgraf Philipp eingesetzte Lehengericht. (Ausfertigung auf Pergament vom 5. März 1546, in der Urkundenabteilung, Vertrage mit Rietberg.)
Enthält: Mai. Beschwerden der Gräfin-Witwe Anna über den hessischen Amtmann Heinrich v. Schachten
Enthält: September. Werbung des Sekretärs Jost Becker bei der Gräfin-Witwe Anna wegen Lieferung von Geld, Proviant und Geschütz zur Verteidigung Kassels; Instruktion für diesen
Enthält: Dezember. Irrungen zwischen Rietberg und Paderborn wegen einer von Paderborn beanspruchten Landschatzung in Grevenhagen
Enthält: 1547 Januar, Februar. Rüstungen und Bewegungen in Westfalen. Plan eines Bündnisses zwischen Diepholz, Lippe, Schaumburg, Tecklenburg, Ostfriesland und Rietberg. Kundschaft aus dem kaiserlichen Lager bei Tecklenburg. Gräfin Anna bittet um Rat. Unterhandlungen mit den Kaiserlichen. Belagerung des Rietbergs, Empörung der Untertanen gegen die Gräfin, Kapitulation. Nachricht vom Tode des Grafen Otto
Enthält: 1559 Dezember, 1560 Januar. Werbung des rietbergischen Rates Lautenholt im Auftrag der Gräfinnen Anna und Agnes wegen des kaiserlichen Befehls an den Grafen Johann, Rietberg von Hessen als Lehen zu empfangen
Enthält: 1560 Februar. Entlassung des Grafen Johann aus der Gefangenschaft des Westfälischen Kreises
Enthält: März. Aberkennung der Lehen des Grafen Otto durch das von Landgraf Philipp eingesetzte Lehengericht. (Ausfertigung auf Pergament vom 5. März 1546, in der Urkundenabteilung, Vertrage mit Rietberg.)
Enthält: Mai. Beschwerden der Gräfin-Witwe Anna über den hessischen Amtmann Heinrich v. Schachten
Enthält: September. Werbung des Sekretärs Jost Becker bei der Gräfin-Witwe Anna wegen Lieferung von Geld, Proviant und Geschütz zur Verteidigung Kassels; Instruktion für diesen
Enthält: Dezember. Irrungen zwischen Rietberg und Paderborn wegen einer von Paderborn beanspruchten Landschatzung in Grevenhagen
Enthält: 1547 Januar, Februar. Rüstungen und Bewegungen in Westfalen. Plan eines Bündnisses zwischen Diepholz, Lippe, Schaumburg, Tecklenburg, Ostfriesland und Rietberg. Kundschaft aus dem kaiserlichen Lager bei Tecklenburg. Gräfin Anna bittet um Rat. Unterhandlungen mit den Kaiserlichen. Belagerung des Rietbergs, Empörung der Untertanen gegen die Gräfin, Kapitulation. Nachricht vom Tode des Grafen Otto
Enthält: 1559 Dezember, 1560 Januar. Werbung des rietbergischen Rates Lautenholt im Auftrag der Gräfinnen Anna und Agnes wegen des kaiserlichen Befehls an den Grafen Johann, Rietberg von Hessen als Lehen zu empfangen
Enthält: 1560 Februar. Entlassung des Grafen Johann aus der Gefangenschaft des Westfälischen Kreises
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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