PrAdK I.0240
PrAdK 2.2/101
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 04. Mitglieder >> 04.3. Mitgliederangelegenheiten
1937 - 1940
Enthält: Liste ausgeschiedener Mitglieder seit 1930, o.J. (Bl. 1-6). Liste "Übersicht über die ausgeschiedenen Mitglieder der Preußischen Akademie der Künste" [1933-1938], mit hs. Entwurf, nach Mai 1940 (Bl. 7-12). Verzeichnisse der Mitglieder der Akademie der Künste, Juni 1937, 10 S. (Bl. 13). Liste "Neue ordentliche Mitglieder der Preußischen Akademie der Künste, ernannt durch Erlaß vom 15. Juli 1937" (Bl. 14f.); "Liste der inaktiven Mitglieder der Preußischen Akademie der Künste, Abt. für die bildenden Künste, gemäß Erlaß vom 15. Juli 1937" (Bl. 16f.). Ohne Verfasser, Umbildung der Preußischen Akademie der Künste, in "Deutsche Allgemeine Zeitung", Juli 1937 (Bl. 18). Mitgliederliste, o.J. (Bl. 19-22). Liste der verstorbenen Mitglieder seit 1932 (Bl. 23-25). Liste "Gesamtzahl der Mitglieder der Akademie", o.J. (Bl. 26). Mitteilungen des Reichswissenschaftsministeriums zum Ausschluß von Max Pechstein, Sept. 1937 (Bl. 27), Karl Hofer und Oskar Kokoschka, Juli 1938 (Bl. 35f.). Musterbriefe zum Ausschluß aus der Akademie, 1933 (Bl. 28), Adressatennotiz, o.J. (Bl. 29). Schreiben Max Pechsteins an Arthur Kampf zu seinem Akademieausschluß, 1937 (Bl. 30f.). Schreiben der Rechtsanwälte Ernst Barlachs zu dessen Akademieausschluß, 1937 (Bl. 32). Schreiben Alfred Partikels zu seiner Berufung, 1937 (Bl. 33). Korrespondenz mit Emil Nolde über dessen Akademieausschluß, Aktenabschrift der Jahre 1933-1940, 4 S. (Bl. 34). Schreiben des Reichsinnungsverbandes des Juwelier-, Gold- und Silberschmiedehandwerks zu F. R. Wilm, 1938 (Bl. 37-39). Schreiben Schumanns an das Reichswissenschaftsministerium zur Berufung neuer Mitglieder [1937], März 1940, Entwurf (Bl. 39-46).
46 Bl. Microfilm/-fiche: I/240
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: ohne
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:06 MEZ