Vor dem Krefelder Notar Johann Nepumuk Courth in Gegenwart des Uerdinger Notars Ludwig Knour wurde auf Ersuchen des zu Friemersheim wohnenden Ackersmannes Heinrich Höfels zum öffentlichen Verkauf des ihm zugehörenden Höfelshofes in Friemersheim geschritten. Es ging dabei um einen parzellenweisen Verkauf. In den Verkaufsbedingungen hieß es unter Punkt acht "da auf dem Höfelshofe eine kleine Rente haftet, nämlich an den Herrn Prediger zu Friemersheim jährlichs ein 24 pfündiges Brot und an den Herrn Küster dasselbe, 16 Gaben Roggen und 2 Spint Roggen meursischen Maaßes jährlichs, welche die Ankäufer mit übernehmen müssen." Ackersmann Heinrich Höfels hatte den Höfelshof mit allen seinen Zubehörungen käuflich erworben zu Folge eines Abstandsvertrages mit seinen Eltern Jakob Höfels und Feiken Höfels und seinen beiden Geschwistern Tillmann und Hilleken Höfels am 30.11.1785. Eine Parzelle von 1 1/2 Morgen erwarb der Ackersmann Hermann Butendorf zu Atrop für 42 preuß. Courant. Heinrich Höfels verzog nach Borth.

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Stadtarchiv Duisburg
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