Verzicht Hartrads von Wildenberg und der Brüder von Reichenbach auf ihr Recht an der Mark zwischen Konnefeld und Wichte zugunsten Cappels
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Urk. 18, 695
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel c1263
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1260-1269
Rotenburg, 1263
Beglaubigte Abschrift (1868 April 28) des Archivars [Christian] Grein, Papier.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in Rotinburg anno domini 1263 sub Rudolfo dicto abbate monasterii Ca[pellensis] per fratres l[ai]cos Sifridum, Conradum, Thymonem, Gerlacum et alios attinentes monasterio sepedicto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann Burggraf, Bertold Vogt zu Breitenbach (Breytinbach), Unarg Schultheiß in Rotenburg (Rotinberg), Dietrich Zoip und die Schöffen zu Rotenburg bekunden, daß durch ihre Vermittlung (diligentia nostra mediante) Hartrad gen. von Wildenberg und die Brüder Hartrad und Heinrich, Söhne des verstorbenen Ritters Werner gen. von Reichenbach (Richenbach), die ihnen zustehenden Abgaben, sie seien gerecht oder ungerecht, an der Mark oder Landscheide zwischen Konnefeld und dem zum Stift Cappel gehörenden Dörfchen Wichte öffentlich vor ihnen für nichtig erklärten (quod ... exactionem, si iusta fuerit uel iniusta, quam habuerunt ... super marka seu lantsceide inter Kunninueld et uillulam Wihte attinentem monasterio Capellensi cassauerunt publice coram nobis) und auf ihr Recht verzichteten, da das Stift im Besitz der Markgrenzen (terminorum suorum) sei, was es durch entsprechende Urkunden des verstorbenen Grafen Wicker von Reichenbach und der Edlen Hermann von Spangenberg und dessen Sohn Hermann beweisen könne.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hermann Sohn des älteren Burggrafen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Funke Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ernst Merwet
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar von Meckbach (Mekebach)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Rotenburg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig von Rintbach
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard Münzer (Monetarius)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Dazze
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard von Baumbach (Bombach)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bertold Kozzere
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich und Hermann Brüder und Schultheißen in Morschen (Morsne) und Wichte
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Original: Nr. 94.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Druck: Landau: Gesch. Trefurt (wie Nr.24) S.191 f. Anm.* Regest: Dobenecker, Regesta diplomatica (wie Nr.2) 3 Nr.3132
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wsie Nr.1) S.308
Vermerke (Urkunde): Literatur: Demandt: Personenstaat (wie Nr.2) Nr.1299 Anm.4
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann Burggraf, Bertold Vogt zu Breitenbach (Breytinbach), Unarg Schultheiß in Rotenburg (Rotinberg), Dietrich Zoip und die Schöffen zu Rotenburg bekunden, daß durch ihre Vermittlung (diligentia nostra mediante) Hartrad gen. von Wildenberg und die Brüder Hartrad und Heinrich, Söhne des verstorbenen Ritters Werner gen. von Reichenbach (Richenbach), die ihnen zustehenden Abgaben, sie seien gerecht oder ungerecht, an der Mark oder Landscheide zwischen Konnefeld und dem zum Stift Cappel gehörenden Dörfchen Wichte öffentlich vor ihnen für nichtig erklärten (quod ... exactionem, si iusta fuerit uel iniusta, quam habuerunt ... super marka seu lantsceide inter Kunninueld et uillulam Wihte attinentem monasterio Capellensi cassauerunt publice coram nobis) und auf ihr Recht verzichteten, da das Stift im Besitz der Markgrenzen (terminorum suorum) sei, was es durch entsprechende Urkunden des verstorbenen Grafen Wicker von Reichenbach und der Edlen Hermann von Spangenberg und dessen Sohn Hermann beweisen könne.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hermann Sohn des älteren Burggrafen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Funke Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ernst Merwet
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar von Meckbach (Mekebach)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Rotenburg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig von Rintbach
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard Münzer (Monetarius)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Dazze
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard von Baumbach (Bombach)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bertold Kozzere
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich und Hermann Brüder und Schultheißen in Morschen (Morsne) und Wichte
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Original: Nr. 94.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Druck: Landau: Gesch. Trefurt (wie Nr.24) S.191 f. Anm.* Regest: Dobenecker, Regesta diplomatica (wie Nr.2) 3 Nr.3132
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wsie Nr.1) S.308
Vermerke (Urkunde): Literatur: Demandt: Personenstaat (wie Nr.2) Nr.1299 Anm.4
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ