Revierverwaltung Kirchberg (Bestand)
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 128
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik) >> Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein >> Archiv Öhringen >> Zentrale Verwaltungen nach der Mediatisierung
(1859) 1861-1950
Inhalt und Bewertung
Diese Revierverwaltung kam erst 1861 an Hohenlohe-Oehringen infolge der Erbschaft der ausgestorbenen Linie Hohenlohe-Kirchberg. Wie die anderen hohenlohe-oehringischen Revierverwaltungen unterstand sie der allgemeinen Forstverwaltung in Öhringen, die damals schon als ein Referat in die Domänenkanzlei Öhringen eingegliedert war. Im Oktober 1948 wurde sie als selbständige Einrichtung aufgehoben.
Gliederung: 1. Allgemeine Verwaltung; 2. Personalwesen; 3. Grundeigentum, Waldgrenzen; 4. Forstnutzung; 5. Wirtschaftpläne; 6. Kulturpläne; 7. Wege; 8. Forstrechnungen; 9. Allgemeine Verwaltung von Kirchberg und Umgebung durch die Revierverwaltung.
1. Vorwort: Die Revierverwaltung Kirchberg kam erst nach den Aussterben der Linie Hohenlohe-Kirchberg 1861 an Hohenlohe-Oehringen. Sie wurde in die zweistufige hohenlohe-oehringische Forstverwaltung eingegliedert und unterstand mit den anderen Revierverwaltungen der allgemeinen Forstverwaltung in Öhringen, die damals schon in die Domänenkanzlei als Referat eingegliedert worden war. Oktober 1948 wurde sie als selbständige Revierverwaltung aufgehoben. Revierförster Mack blieb jedoch weiterhin "Privat-Revierförster" und trat erst 1955 in den Ruhestand. Mit dem Schloss wurden auch Anfang der 50er Jahre die Kirchberger Forstflächen verkauft, und zwar an die württembergische Staatsforstverwaltung (Personalakte Revierförster Mack in Oe 110 Domänenkanzlei III 101/4). Wie in anderen hohenlohe-oehringischen Revierverwaltungen scheint auch der Revierförster von Kirchberg seit dem endenden 19. Jahrhundert in die Lokalverwaltung der Umgebung einbezogen worden zu sein (vgl. unter 9. Allgemeine Verwaltung von Kirchberg und Umgebung durch die Revierverwaltung). Der vorliegende Bestand enthält nur Akten der Revierverwaltung aus der hohenlohe-oehringischen Zeit. Ob frühere Akten noch existieren ließ sich nicht ermitteln - sie müssten im Archiv Kirchberg verwahrt sein. Die Akten der Revierverwaltung sind wohl nur unvollständig überliefert worden. Auffällig hoch ist der Anteil der als Serien strukturierten Nutzungs-, Hauungs-, Wirtschaft- und Kulturpläne, die über größere Zeiträume geschlossen vorliegen. Die Unterlagen wurden im Zusammenhang mit der Bearbeitung der noch unerschlossenen Akten des Archivs Öhringen nach 1806 seit dem Jahr 2000 durch den Unterzeichnenden unter Mitwirkung von Diane Leutwein (Serien) erschlossen. 2005 wurden sie als Bestand formiert und die Arbeiten weitgehend abgeschlossen. Der Bestand erhielt die Bezeichnung "Oe 128 Revierverwaltung Kirchberg". Er umfasst 208 Bü in 1,1 lfd. m. Die Laufzeit reicht - mit einigen Vorakten seit 1859 - von 1861 bis 1950. Neuenstein, im Februar 2006 Dr. Schiffer
2. Hinweis: Im vorliegenden Online-Findmittel fehlen einige Titelaufnahmen zu Archivalien aus dem 20. Jahrhundert, die derzeit noch nicht uneingeschränkt benutzbar sind. Im Hohenlohe-Zentralarchiv befindet sich ein vollständiges Findbuch, das auch die noch nicht frei zugänglichen Archiveinheiten erschließt. Neuenstein, im Oktober 2008 Dr. Schiffer
208 Bü (1,1 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ