Beschreibung und Taxe von Gebäuden der Stadt Siegen für das Feuer-Sozietäts-Kataster der Provinz Westfalen
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Best. C Stadtverwaltung Siegen, 1815-1918, Nr. 3376
Best. C Stadtverwaltung Siegen, 1815-1918
Stadtverwaltung Siegen, 1815-1918 >> C. Polizeiverwaltung >> Feuerwehr und Brandschutz; Brände
1839
Enthält: u.a.: Gebäude Nr. 124 (Kölner Straße) und Nr. 124 A des Johann Henrich Daubs Witwe zu Siegen, stößt an Nr. 123 und 124 A bzw. 124 und liegen teilweise mit dem Laboratorium einer Apotheke unter einem Dach; Gebäude Nr. 91 (Hinterstraße) der Georg Spies Witwe zu Siegen stößt an Nr. 92 des Thomas Spies Witwe und an Nr. 90 des Johannes Achenbach; Gebäude Nr. 78 (Kölner Straße) der Gottlieb Klaas Witwe zu Siegen, liegt an Nr. 77 unter einem Dach und stößt an Nr. 79; Gebäude Nr. 328 (Hundgasse) Wohnhaus stößt an Nr. 329 und an Nr. 237 A der Georg Hund Witwe zu Siegen; Gebäude Nr. 178 (Vor der Hundgasse) des Henrich Sturm junior zu Siegen liegt mit Nr. 179 einer gewerbsmäßigen Bäckerei unter einem Dach und stößt an Nr. 293; Gebäude Nr. 198 (Saumarkt) des Henrich Sturm zu Siegen, liegt an Nr. 197, einem Wohnhaus, worin ein gewerbsmäßiger betriebener Backofen sich befindet und unmittelbar an Nr. 199 stößt; Gebäude Nr. 149 (Markt) des Jost Schulze Witwe zu Siegen stößt an Nr. 148 des Heinrich Kahlen; Gebäude Nr. 621 Backhaus (später in Nr. 665 verändert) der Stadtgemeinde Siegen; Gebäude Nr. 353 Wohnhaus (Obere Metzgerstraße) grenzt an Nr. 348 der Georg Bellebaum Witwe von Jacob Neuburger zu Siegen: Gebäude Nr. 617 Leimsiederei liegt isoliert von Abraham Lindenschmidt Witwe zu Siegen; Gebäude Nr. 588 Wohnhaus (Marburger Tor) grenzt an Nr. 613 des Johannes Hartmann und Nr. 588 A Stallgebäude, grenzt an Nr. 613 des Johannes Hartmann aber unmittelbar ans Wohnhaus von Ludwig Bosch zu Siegen; Gebäude Nr. 365 Wohnhaus (Untere Metzgerstraße) liegt mit Nr. 364 unter einem Dach und Nr. 365 A Scheune, liegt mit Nr. 366 unter einem Dach von Johannes Schütz junior zu Siegen; Gebäude Nr. 79 Wohnhaus (Kölner Straße) stößt an Nr. 78 der Witwe Klaas und an Nr. 81 des Ludwig Prinz, Nr. 79 Färbhaus vom eigenen über 5 Ruten entfernt, und Nr. 79 Nebengebäude grenzt an Nr. 558 des Jacob Schneider von Thomas Blechers Erben zu Siegen; Gebäude Nr. 443 Wohnhaus (Löhrstraße) liegt mit Nr. 444 unter einem Dach von Eberhard Blecher zu Siegen; Gebäude Nr. 453 Wohnhaus (Pfuhl) stößt an Nr. 454 und liegt mit Nr. 452 unter einem Dach von Eberhard Blecher zu Siegen; Gebäude Nr. 470 Wohnhaus grenzt an Nr. 469 des Johannes Jüngst Witwe und Nr. 470 A Stallgebäude, stößt ans Haus und grenzt an Nr. 472 von Eberhard Rosenbach Witwe zu Siegen; Gebäude Nr. 476 Wohnhaus (Graben) grenzt an Nr. 475 des Wilhelm Montanus und Philipp Lück und Consorten und Nr. 476 A Anbau unmittelbar am Wohnhaus von Jacob Jud zu Siegen; Gebäude Nr. 504 Wohnhaus (Löhrstraße) grenzt an Nr. 503 des Jacob Vogel und Nr. 504 A Stallgebäude, grenzt an Nr. 503 A von Peter Fay zu Siegen
Magistrat
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
04.06.2025, 09:09 MESZ