Kopiar, angelegt 1674 (enthält Urkunden 1592-1757), in umgekehrter Leserichtung: Rentenbuch ab 1725, enthält Einträge bis ins Jahr 1770 (138 paginierte Blätter).
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Beckum-Ahlenscher Klosterfonds Akte 110
B 203 Schwesternhaus Blumental, Beckum - Akten
Schwesternhaus Blumental, Beckum - Akten
1592-1770
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.:S. 1-3: 1592 Februar 1 (auff Marien Lechtmiß abendt) Margaretha von Oinhausen, domina, Elisabeth von Geißmar, priorissa, Anna von Kalenbergh, kelnersche, und die Konventualjungfern des Klosters und Gotteshauses Willebadessen (Willbadeßen) verkaufen für eine erhaltene Summe Geld an Anthon Guglicher, Bürgermeister zu Nieheim (Nieheimb), und dessen Frau Anna eine Rente von 40 silb. Rt, u. a. auch in guter grober Reichsmünze Paderborner Währung zu bezahlen. Sie ist fällig jährlich auf Maria Lichtmess (Februar 2) aus ihrem unbelasteten Erbzehnten gen. der Willbadeßer Zehnt vor Nieheim gelegen. Die Verkäufer geloben Währschaft. Ablösevorbehalt für die Verkäufer am Fälligkeitstermin mit halbjährlicher Vorankündigung 3 Tage vor oder nach mit einem Kapital von 800 Rt. Ankündigung des Konventsiegels. Nachschrift: Ist abgeldt umbs jahr -- 1659, umb daß 1657 abgebrandte Cloister wieder auffzubauen. S. 3-6: 1609 September 28 (auff Sanct Michaelis deß Ertzengels abendt) Margaretha Schade, domina, Anna von Steinheim, priorissa, Catharina Sighart, kelnersche, und die Konventualjungfern des Klosters und Gotteshauses Willebadessen (Willbadeßen) verkaufen für eine erhaltene Summe Geld an Anthon Guglicher, Bürgermeister zu Nieheim, und dessen Frau Anna eine Rente von 10 silberne Rt, jeder Rt zu 2 Loth Gewicht, sonst auch in grober Silberreichsmünze Paderborner Währung zu bezahlen. Sie ist fällig aus 2 huben und 10 Morgen Land vor Nieheim, die derzeit die Gebrüder Jurgen und Joachim Pantzen, dort Bürger, in meyerstadt unterhaben und daraus jährlich 12 Scheffel Roggen, 15 Scheffel Gerste und 27 Scheffel Hafer entrichten. Das Kapital beträgt 200 Rt. Die Verkäufer geloben Währschaft und Bezahlung der 10 Rt jährlich auf Michaelis (September 29). Ablösevorbehalt für beide Seiten am Fälligkeitstermin mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung des Konventsiegels. Nachschrift: Ist umb selbiger zeit und umb selbiger ursachen abgelegt wie die vorige.S. 14-16: 1611 Februar 12 Gerhardt Martell und Werner Kothe, Bürgermeister, und der Rat der Stadt Ahlen verkaufen an Johan Lepper, Domvikar zu Münster, eine jährliche Rente von 15 Rt für 250 Rt. Die Rente ist jährlich zahlbar am Sonntag Quinquagesima (= Sonntag vor dem 1. Fastensonntag) 8 Tage vor oder nach aus dem Erbe Berenbrock im Neuen Kirchspiel Ahlen Bauerschaft Halene (Hallein), aus 8 Kämpen vor der Westpforte und aus den beiden Wasser- und Windmühlen. Ablösevorbehalt für die Verkäufer am Fälligkeitstermin mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung des Stadtsekretsiegels. Geschrieben durch den Notar und Stadtschreiber Zacharias Hillebrandt. Nachschrift: Diese Obligation ist unß mitt Swester Maria Gertrudt Viole mittgegeben unnd eingehändigt worden durch Herren Executoren ihrer sähligen Großmutter Gertrudt Lüttringhauß, wo von ferneer Nachricht bey den Originaell brieffen zu finden. S. 10-12: 1660 Juni 6 Vor Ludolph Estinghauß, fürstl. münst. Richter und Gograf zu Beckum, erscheinen Dieterich Rasche und Gerlich Mackenbrock, derzeit Provisoren des Kirchspiels Beckum, und ferner Henrich Steinhoff, Sebastian Habergh, Dietherich Osthoff, Sebastian Frerick, Henrich Schulte im Dalem, N. itziger Dorenbergh, Henrich Holtman, Stephan Ruhme, Walter Hiddinghoff, Berndt Schulte zu Geißelen, Stephan Schulte zum Pellengahr, Dietherich Schulte zu Hinteler, Frantz Sutthoff, Schulte zu Holsen (Holthaußen) und Stephan Merßman, alle Kirchspielsmänner. Durch den Fürsten wurde befohlen, daß bei vorhabender blocquade dero Stadt Munster zur Unterhaltung der Soldaten, in specie Fabrischen Regimentz, u. a. für den Juli Geld erforderlich ist. Daher nehmen sie von der Jungfer Maria Cateman, jetziger, und Margaretha Schulte, abgestandener Mutter, Catharina Binholt, Disziplinmeistersche, und den Konventualschwestern des Klosters Blumental zu Beckum 300 Rt auf gegen eine jährliche Zahlung zu Michaelis (September 29). Ablösevorbehalt für beide Seiten am Fälligkeitstermin mit halbjährlicher Vorankündigung. Siegelankündigung des Richters. Geschrieben durch den Notar und Gerichtsschreiber Joannes Uphauß. Nachschrift: NB wan dieses capital ausgelost und abgefuhrt sollte werden, muß auff jeden 100 Rt 42 Rt aufgelegt werden.S. 12-14: 1660 Juni 10 Johan Rotger Torck zu Aßbeck und Vorhelm, der Domstifte Minden, Paderborn und Münster Dompropst bzw. Kapitular, erklärt gegenüber Joannes Schreiber, Dechant zu Beckum, Joannes Gaßell, Pater ad Fontem Salientem als auch Kommissar des Klosters Maria Blumental, sowie gegenüber Maria Cateman, Margaretha Schulte und Catharina Binholt, Mutter wie auch Konventualjungfern, dass diese eine Gesamtforderung von 500 Rt haben. Er sichert nach Ablauf von 3 Jahren die Rückzahlung zu, jedoch ohne Entrichtung von Rentzahlungen. Im Nichtzahlungsfall steht ihnen nach dieser Zeit das Recht der Immission zu. Der Aussteller unterschreibt und siegelt. Nachschrift: Ist 1748 nach vorhero sr. Excellence dhl. Erbdrosten von Vischering geschehene Loskündigung abgelegt. S. 7-9: 1660 Juli 1 (am abendt Mariæ Heimsuchung) Abt Georg, Prior Gerhard Enxinck, Kelner Franciscus Everding und der Konvent des Klosters Liesborn verkaufen an Maria Catheman, Mutter, und den Konvent des Klosters Blumental eine jährliche Rente von 15 Rt für 300 Rt. Das Geld dient zur Bezahlung des Thomas Stute, Bürger zu Soest, als Erben des Doktor Johan Kahle in Lippstadt. Die Rente ist jährlich zahlbar auf Visitationis Mariæ (Juli 2) bei Verpfändung der Erben Mackenbrock zu Beckum und Kolckman im Kirchspiel Vellern. Die Verkäufer geloben Bezahlung und Währschaft. Ablösevorbehalt für beide Seiten am Fälligkeitstermin mit halbjährlicher Vorankündigung. Ankündigung von Abtei- und Konventsiegel. Nachschrift: Ist umbs jahr 1670 abgelegt.
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Archival tectonics)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Archival tectonics)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Archival tectonics)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Archival tectonics)
- Schwesternhaus Blumental, Beckum (Archival tectonics)
- Schwesternhaus Blumental, Beckum / Akten (Archival holding)