Forstinspektion Bovenden (Bestand)
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NLA HA, Hann. 82a Bovenden
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.8 Landwirtschaft, Domänen, Forsten und Klostergüter >> 1.11.8.2 Untere Landesbehörden >> 1.11.8.2.1 Forstinspektionen
1854-1858
Bestandsgeschichte: I. Behördengeschichte
Die Forstinspektion Bovenden geht auf einen älteren Oberförsterbezirk zurück, dessen Sitz sich in Hardegsen bzw. Harste befand und der 1800 die Ämter Harste, Hardegsen, Moringen, Niedeck und Friedland umfasste. Seit 1815 war Nörten, seit 1851 Bovenden Dienstort des Inspektionschefs (vgl. Hann. 82b Göttingen Nr. 127; Hann. 33c Nr. 2682). 1817 erhielt die Inspektion die Forsten der Ämter Bovenden und Neuengleichen, 1819 die der Ämter Katlenburg und Reinhausen zugewiesen (vgl. Hann. 82b Göttingen Nr. 56; Hann. 74 Reinhausen E Nr. 361); dafür gab sie im gleichen Jahr die Aufsicht über die Forsten der Ämter Moringen und Hardegsen ab (vgl. Hann. 76a Nr. 885). Nach dem Stand von 1865 war die Forstinspektion Bovenden für die Ämter Göttingen, Osterode und Reinhausen sowie einen Teil des Amts Northeim zuständig. Nachdem sie 1869 bei Auflösung der Forstinspektion Westerhof um zwei Reviere vergrößert worden war (Amtsbl. f. Hannover 1869 S. 316), wurde sie 1875 in Forstinspektion Northeim umbenannt. Noch im gleichen Jahr verlor sie den Charakter einer selbständigen Behörde (Amtsbl. f. Hannover 1875 S. 173).
II. Bestandsgeschichte
Die beiden vorhandenen Nummern des Bestandes wurden im Jahr 1965 vom Forstamt Katlenburg abgegeben.
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im September
Bestandsgeschichte: 2006
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Forstinspektion Bovenden geht auf einen älteren Oberförsterbezirk zurück, dessen Sitz sich in Hardegsen bzw. Harste befand und der 1800 die Ämter Harste, Hardegsen, Moringen, Niedeck und Friedland umfasste. Seit 1815 war Nörten, seit 1851 Bovenden Dienstort des Inspektionschefs (vgl. Hann. 82b Göttingen Nr. 127; Hann. 33c Nr. 2682). 1817 erhielt die Inspektion die Forsten der Ämter Bovenden und Neuengleichen, 1819 die der Ämter Katlenburg und Reinhausen zugewiesen (vgl. Hann. 82b Göttingen Nr. 56; Hann. 74 Reinhausen E Nr. 361); dafür gab sie im gleichen Jahr die Aufsicht über die Forsten der Ämter Moringen und Hardegsen ab (vgl. Hann. 76a Nr. 885). Nach dem Stand von 1865 war die Forstinspektion Bovenden für die Ämter Göttingen, Osterode und Reinhausen sowie einen Teil des Amts Northeim zuständig. Nachdem sie 1869 bei Auflösung der Forstinspektion Westerhof um zwei Reviere vergrößert worden war (Amtsbl. f. Hannover 1869 S. 316), wurde sie 1875 in Forstinspektion Northeim umbenannt. Noch im gleichen Jahr verlor sie den Charakter einer selbständigen Behörde (Amtsbl. f. Hannover 1875 S. 173).
II. Bestandsgeschichte
Die beiden vorhandenen Nummern des Bestandes wurden im Jahr 1965 vom Forstamt Katlenburg abgegeben.
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im September
Bestandsgeschichte: 2006
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliche Bestände (Tektonik)
- 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover (Tektonik)
- 1.11.8 Landwirtschaft, Domänen, Forsten und Klostergüter (Tektonik)
- 1.11.8.2 Untere Landesbehörden (Tektonik)
- 1.11.8.2.1 Forstinspektionen (Tektonik)