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Vertrauliche Korrespondenz des Legationsrats und späteren Bundestagsgesandten Freiherr von Blittersdorf mit dem Staatsminister Freiherr von Berstett (II)
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Vertrauliche Korrespondenz des Legationsrats und späteren Bundestagsgesandten Freiherr von Blittersdorf mit dem Staatsminister Freiherr von Berstett (II)
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 52 Blittersdorf Nr. 6
52 Blittersdorf 6
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 52 Blittersdorf Friedrich Landolin Karl von Blittersdorf (1792-1861): Badischer Bundestagsgesandter und Minister des Auswärtigen
Friedrich Landolin Karl von Blittersdorf (1792-1861): Badischer Bundestagsgesandter und Minister des Auswärtigen >> Akten
1830
Enthält u.a.: - Jan. 1830: Zweites Projekt des Herzogs von Braunschweig zur Zurücknahme des Edikts vom 10. Mai; der österreichische Hof ist damit nicht einverstanden, die Prinzipien des neuen französischen Ministeriums, Sachsen und seine Unentschlossenheit in Handelssachen.
- Feb. 1830: Gerücht über die Vermählung der Frau von Lehmann mit dem Kurprinzen von Hessen.
- August 1830: Die französische Julirevolution, die Fehler des Fürsten Polignac, die Folgen für Deutschland; der Herzog von Orléans wird König, die Rückwirkungen auf Europa, die Befürchtungen für die Rheinprovinz, die Schulden des Großherzogs von Hessen und die Kammern; die Bundessitzungen im Hinblick auf Frankreich; die Ruhe in Straßburg wiederhergestellt, die wahrscheinliche Tendenz der neuen französischen Regierung betreffs der Industrie und des Handels, das linke Rheinufer und der Wunsch der französischen Armee, es wieder zu erobern; Verhalten der Großmächte nach der Julirevolution.
- Sept. 1830: König Karl X. geht nach Österreich, wahrscheinlicher Krieg zwischen England und Portugal, die Proklamation des Königs von Holland an die Belgier und die Schwäche der Regierung gegenüber den Rebellen; von Sierstorpff und die Unruhen in Braunschweig, der Herzog müsste die Bedingungen der Bürger unterschreiben; Prinz Wilhelm übernimmt die Regierung in Braunschweig, Unruhen in Dresden; in Brüssel erwartet man eine Gegenrevolution; das Verhalten des Bundes gegenüber Braunschweig; Unruhen in Altenburg, in Sachsen hat der König als neue Konzession den Prinzen Friedrich zum Mitregenten angenommen; Besorgnisse über Unruhen in Tirol; der Vorschlag des Grafen von Münch-Bellinghausen zur Ergreifung von Maßregeln für die Aufrechterhaltung der Ordnung in Deutschland scheint ungenügend, wie der Vorgang in Sachsen beweist; die Aufstände sind keine isolierte Erscheinung, der ganze Bund ist bedroht, man müsste die Bundestruppen benutzen können; der König von Württemberg und die Presse; die Deputation der Bürgerschaft in Kassel beim Kurfürsten; die Vorfälle in Hanau; die erfolglosen Rufe Blittersdorfs nach Aufstellung von Truppen, Münchs Fehler in der Angelegenheit des Herzogs von Braunschweig, des Kurfürsten und des Königs von Sachsen.
- Okt. 1830: Die Abstimmung Badens wegen Kurhessen; die kurhessischen Landstände und die Bürgergarde, die Stände sollen eine neue Verfassung beabsichtigen, die Maßregeln des Gouverneurs von Luxemburg; die niederländischen Angelegenheiten und die Intervention, die England nicht will; die französischen Liberalen; von Nagler befürchtet einen Krieg mit Frankreich; Proklamation des Prinzen von Oranien.
- Nov. 1830: Austritt Berstetts aus dem Dienst.
Darin: Inhaltsverzeichnis
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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