Angelegenheiten der Kreisleitung Minden
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250,001/NSDAP, 070
250,001/NSDAP 250,1/Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)
250,1/Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) >> 02 Parteigliederungen im Gau >> 02.02 Kreisleitungen
1932 - 1935
Enthält u.a.: Liste der Ortsgruppen und Stützpunkte im NSDAP-Kreis Minden, 1932; Liste der Kreisfachberater; Versammlungs- und Rednerplan (u.a. Max Hiemisch, Emil Irrgang, Hans Semmler, Paul Kornills und Fritz Homann MdR, alle Bielefeld) für die Reichstagswahlen 1933; angebliche jüdische Abstammung der Frauenschaftsleiterin von Rappard; Rundschreiben der Propagandaabteilung des Kreises; Missstimmung wegen Erbhofpolitik, 1934; Statistiken zu Wahlbeteiligung und Anteilen der NSDAP und Kommunisten, Februar 1933; Finanzierung und Bau des Schlageter-Denkmals in Porta; Einsetzung von Parteigenossen als Privatforstbeamte; Übergriffe der SS am 30. Juni 1934; Liste der Teilnehmer einer Sitzung mit dem Gauleiter am 31. Oktober 1935; Anfrage des Stadtverordnetenvorstehers Karl Julius Buddeberg, Minden, zu Befugnissen des Kreisleiters Fritz Schmidt, 1933
Provenienz: Gauarchiv Westfalen-Nord
Umfang: 1,5 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:22 MEZ