Geburtsbrief: Anna Traub
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 4650
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 12 Geburtsbriefe Abt - Hunger
1666 Mai 22
Regest: Keller, Bürgermeister und Gericht des Marktfleckens Pfullingen im Herzogtum Württemberg bekennen: Anna Traub, die sich mit Johann Sebastian Genckheler, Meister des Beckenhandwerks in Reuttlingen, ehelich eingelassen hat und daher dort bürgerlich einkommen will, ist die eheliche Tochter des Georg Traub, Ratsverwandten und Bürgers zu Pfullingen, und der Maria Banttler (Banttlin?), welche beide noch leben und in Pfullingen einander zur Kirche und Strasse geführt haben. Anna Maria ist am 28. Januar 1643 in der evangel. Stadtkirche zu Reuttlingen getauft und von Johann Ulrich Ergenzinger und Hans Baumann des Gerichts sowie Catharina Seitz, der Ehefrau des Marx Seitz, jetztmaligen Bürgermeisters zu Pfullingen, aus der heil. Taufe gehoben worden, weil man damals wegen der grausamen Kriegswirren und zu Pfullingen gewesener Interims-Regierung leider nicht zu Haus verbleiben konnte, sondern in die benachbarten Städte, besonders nach Reuttlingen, sich begeben musste. Der Leibeigenschaft ist die Anna Traub gegen die Herrschaft Württemberg frei und ledig. Denn ihr Vater Georg Traub ist in den Spital nach Reuttlingen gehörig, die Mutter aber von solchem Ort gebürtig.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Amtssiegel des württ. Kellers Johann Conrad Knoll und Insigel des Fleckens Pfullingen
Siegel (Erhaltung): beide Papiersiegel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): beide Papiersiegel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ