o. T. [Nicht zeitgenössische Ansicht des Schlossbaus auf dem Lichtenstein aus der Zeit vor 1802]
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Nr. 75
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart
Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart >> 4. Ansichten des Schlosses Lichtenstein und der Vorgängerbauten >> 4.1 Größtenteils nicht zeitgenössische Ansichten der Burg Lichtenstein (vor 1802)
Nicht zeitgenössische Ansicht des Schlossbaus Lichtenstein aus der Zeit vor dem Bau des Forsthauses bzw. Jägerhauses, das von 1802 bis 1839 bestand; grobe, skizzenhafte Darstellung, das Schloss ist auf dem Bild etwas hervorgehoben, die Umgebung des Schlosses ist nur angedeutet, die Darstellung des Schlosses weicht in einigen Details von dem Schlossbau in Lichtenstein aus der Zeit vor 1802 ab, wie ein Vergleich mit den Ansichten des Schlossbaus auf dem Gemälde von Johann Jakob Müller von Riga im Schiller-Nationalmuseum in Marbach am Neckar und in den Blättern des Schwäbischen Albvereins XIII. Jg. (1901) Nr. 6 Sp. 243-246 beweist, die Skizzenhaftigkeit der Darstellung erlaubt teilweise keine Unterscheidung der Monoforienfenster von den Schießscharten, dargestellt sind die Südostfassade und die Nordostfassade; Brücke als Zugang zum Schlossbau; Vorwerk des Kernschlosses: Eingangstor mit Spitzbogen, daneben Mauer mit Schießscharten; Südostfassade: Monoforienfenster jeweils im ersten und im dritten Obergeschoss, Altan, der vom Felsen bis zum zweiten Obergeschoss reicht, jeweils ein Monoforienfenster im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss des Altans, zwei Monoforienfenster im zweiten Obergeschoss, das zweite Obergeschoss des Altans besteht aus Fachwerk, der Altan wird von einer Haube bedeckt, ein Monoforienfenster und Fachwerk im Giebel; Nordostfassade: drei kleine Monoforienfenster oder Schießscharten im Ergeschoss, neun Monoforienfenster im ersten Obergeschoss, drei Monoforienfenster im zweiten Obergeschoss, sechs Monoforienfenster im dritten Obergeschoss; Abbildung des Felsens.
Ausführung: Aquarell, mit grauer Wasserfarbe angefertigt
Beschreibstoff: Papier auf Karton aufgezogen
Künstler: o. V. [derselbe Künstler, der auch die Ansicht GU 97 Nr. 77 schuf, möglicherweise Albrecht Fürst von Urach Graf von Württemberg]
Literatur:
"Vom Lichtenstein". In: Blätter des Schwäbischen Albvereins XIII. Jg. (1901) Nr. 6 Sp. 241-250, v. a. Sp. 243-246.
Ausführung: Aquarell, mit grauer Wasserfarbe angefertigt
Beschreibstoff: Papier auf Karton aufgezogen
Künstler: o. V. [derselbe Künstler, der auch die Ansicht GU 97 Nr. 77 schuf, möglicherweise Albrecht Fürst von Urach Graf von Württemberg]
Literatur:
"Vom Lichtenstein". In: Blätter des Schwäbischen Albvereins XIII. Jg. (1901) Nr. 6 Sp. 241-250, v. a. Sp. 243-246.
21,5 x 29,5 (Höhe x Breite); Trägerformat: 21,5 x 29,5 cm (Höhe x Breite)
Autor/Fotograf: siehe oben
Karten und Pläne
Entstehungsstufe: Skizze
Blattzahl: 1
Blattzahl: 1
Lichtenstein RT; Brücke zum Forsthaus (1802-1839)
Lichtenstein RT; Brücke zur Burg (vor 1802)
Lichtenstein RT; Burg auf dem Echazfelsen (bis 1802)
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Vorwerk
Lichtenstein RT; Schloss, Schießscharten
Lichtenstein RT; Schlossbau vor 1802, siehe Burg auf dem Echazfelsen (vor 1802)
Marbach am Neckar LB; Schiller-Nationalmuseum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Archiv der Herzöge von Urach (Tektonik)
- Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart (Bestand)
- 4. Ansichten des Schlosses Lichtenstein und der Vorgängerbauten (Gliederung)
- 4.1 Größtenteils nicht zeitgenössische Ansichten der Burg Lichtenstein (vor 1802) (Gliederung)