Kardinal Vitalis, Bischof von Albano, päpstlicher Richter im Streit um die Exemtion zwischen Bischof Nikolaus von Regensburg und Abt Balduin und dem Konvent von St. Emmeram, beauftragt den Abt von Reichenbach, den Guardian der Minoriten und den Prior der Dominikaner in Regensburg, die in diesem Streit von den Parteien vorgebrachten Dokumente zu prüfen und die von ihnen aufgestellten Zeugen zu verhören. In quorum omnium testimonium presentes litteras seu presens publicum instrumentum ad preces et petitionem dictarum presentium per infrascriptum notarium [Petrus Romanus de Terracena] fieri fecimus et sigilli nostri appensione muniri. S=A
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Kardinal Vitalis, Bischof von Albano, päpstlicher Richter im Streit um die Exemtion zwischen Bischof Nikolaus von Regensburg und Abt Balduin und dem Konvent von St. Emmeram, beauftragt den Abt von Reichenbach, den Guardian der Minoriten und den Prior der Dominikaner in Regensburg, die in diesem Streit von den Parteien vorgebrachten Dokumente zu prüfen und die von ihnen aufgestellten Zeugen zu verhören. In quorum omnium testimonium presentes litteras seu presens publicum instrumentum ad preces et petitionem dictarum presentium per infrascriptum notarium [Petrus Romanus de Terracena] fieri fecimus et sigilli nostri appensione muniri. S=A
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 264/III
Kloster St. Emmeram Urkunden 266
Registratursignatur/AZ: Kasten 1, Schublade Nr. 5, Nr. 5
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> II. 1251-1400
1321 November 9
Hinweis: weitere inhaltsgleiche Ausfertigungen siehe Urkunden Nr. 264 / I und / II
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: notarielle Siegelurkunde mit Siegel, an roter Schnur anhängend, und Notarsignet
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Avignon
Originaldatierung: Datum et actum Avinioni in orta hospitii habitatione nostre die nona mensis novembris anno domini millesimo trecentesimo vicesimo primo indictione quarta pontificatus ... anno sexto.
Unternummer: III
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1321
Monat: 11
Tag: 9
Äußere Beschreibung: 71x52 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Avignon
Originaldatierung: Datum et actum Avinioni in orta hospitii habitatione nostre die nona mensis novembris anno domini millesimo trecentesimo vicesimo primo indictione quarta pontificatus ... anno sexto.
Unternummer: III
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1321
Monat: 11
Tag: 9
Äußere Beschreibung: 71x52 cm
Vitalis, Kardinal, Bischof von Albano
Ybbs: Nikolaus von, Bischof von Regensburg
Kötzl: Balduin, Abt von Sankt Emmeram
Romanus de Terracena: Petrus, kaiserlicher Notar
Regensburg (krfr.St.), Bistum/Hochstift: Bischöfe \ Nikolaus von Ybbs
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Balduin Kötzl
Reichenbach (Lkr. Cham), Kloster: Äbte
Regensburg (krfr.St.), St. Salvator (Franziskanerkloster): Guardian
Regensburg (krfr.St.), St. Blasius (Dominikanerkloster): Priore
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ
CC0 1.0 Universell