Eberhart v. Eyb zu Neuentettelsaw, eichstättischer Pfleger zu Abenberg, verkauft um 1150 fl. dem Deutschen Haus zu Nürnberg, das durch den Landkomtur der Ballei Franken und Komtur zu Ellingen und Nürnberg, Johann Konrad Schutzbar genannt Milchling, vertreten wird, nachstehende Eigengüter, wie sie seine verstorbene Mutter Hedwig, geb. v. Seckendorff, hatte, nämlich ein Höflein zu Deberndorff (Inhaber ist Georg Keser von Horensegen), ein walzendes Zinslehen, worin 15 Morgen Wald im Kreutz, zehn Morgen Acker mit zwei Weiherlein und die 3 1/2 Tagwerk haltende Raißwiese mit zwei Weiherlein gehören, was Sys Schue, Müller auf der Buebenmühle, und sein Bruder Conrad Schue zu Du{e}rrenfahrenbach haben, und noch 3 1/4 Morgen Garten zu Cadoltzburg und drei Morgen Acker darneben auf der Heillingshaydt (Inhaber Hans Mayr, Bürger zu Cadolzburg). Ferner veräußert er noch an Mannlehen ein Gut zu Deberndorff (Inhaber ist Hans Jordan, Bürger zu Cadolzburg), drei Morgen Acker ebenda und drei Morgen Wald am Gaispronnen ebenda (Inhaber ist Hans Ziegler, Bürger Cadolzburg), 1 3/4 Morgen Acker am Egersdorffer Gemeindegrund (Inhaber: Hans Conradt, Nürnberger Hintersasse zu Egersdorff), 2 1/4 Morgen Acker am Scheffhof (Inhaber ist Hans Membler zu Wachendorff), weiter 1 1/2 Morgen Acker im Pronnlohe, eine Hofstatt zu Egersdorff, vier Morgen Reutfeld im Pronnloe, zwei Morgen Acker und ein Viertel Wiese ebenda (Inhaber ist Hans Lo{e}ßlein zu Cadolzburg), das acht Morgen messende Holz Espach am Du{e}llenberg bei Deberndorf, 14 Morgen Acker und die ein Tagwerk haltende Pronnwiese (Inhaber sind die Söhne Hans d.Ä., Hans d.J. und Contz des Haintz Stintzendorffer zu Horensegen). - Siegler und Unterschrift: der Aussteller.