Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, C-Laden, Akten (Bestand)
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Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, C-Laden, Akten
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1680-1806
Vorwort: Neben dem Urkundenarchiv im Losungamt war die Ratskanzlei als Schaltstelle der reichsstädtischen Verwaltung der Ort, wo der entstandene Schriftverkehr, Akten und Urkunden, schließlich in zwei Registraturen in mit Buchstaben A und B gekennzeichneten Laden aufbewahrt wurde, daher die Bestandsbezeichnung heute noch "Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, A-Laden, Urkunden" usw. Diese Bestände enthalten die in der Ratskanzlei bearbeiteten Geschäftsabläufe, welche die reichsstädtische Geschichte maßgeblich dokumentieren, innen- und außenpolitisch, insbesondere auch in Beziehung zu Kaiser und Reich. Der zeitliche Schwerpunkt liegt bei den A- und B-Laden im 15. und 16. Jahrhundert. Im zeitlichen Anschluss an die B-Laden wurden in reichsstädtischer Zeit die C-Laden mit 71 Schubladen eingerichtet. Der Bestand enthält alle Zweige der reichsstädtischen Verwaltung, vor allem Wasser- und Mühlsachen (Lade L 67-71 [S. II L. 29-114]). Bestandsgeschichte Der (nach einer umfangreichen Kassation, siehe Veraltete Repertorien Nr. 147) noch 420 Nummern umfassende Bestand der C-Laden wurde um 1806 von dem Archivar Johann Sigmund Friedrich Fürer von Haimendorf neu verzeichnet bzw. durchnummeriert. Im Rahmen des Archivalientauschs mit dem Stadtarchiv Nürnberg 1909 wurden mehrere Akten entnommen und an die Stadt Nürnberg abgegeben, sie sind in diesem Findbuch gesondert am Ende ausgeführt. 2018 wurde das handschriftliche Findmittel durch Herrn Matthias Weber MA im Zuge der Retrokonversion in EDV eingegeben und dabei um Angaben zur äußeren Beschreibung ergänzt. Diese Arvbeiten wurden durch die Friedrich Freiherr von Hallersche Forschungsstiftung und die Hedwig Linnhuber-Dr. Hans Saar Stiftung gefördert. Eine inhaltliche Gliederung des Bestandes ist noch nicht vorhanden. Nürnberg, im Dezember 2019 Dr. Daniel Burger (Archivoberrat)
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, C-Laden, Akten
1083
Bestand
Akten
ger
Ergänzende Hinweise: in EDV komplett erfasst
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ
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