Kleinere Kriminalfälle
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, We 60 Bü 51
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, We 60 Amt Hollenbach
Amt Hollenbach >> 1 Herrschaft, Amt, Gemeinde und Untertan >> 1.4 Recht und Gericht >> 1.4.1 Kriminalfälle
1668-1709
Enthält: 1. Diebstahl einer Pflugschar des Hans Wolpert zu Dörrenzimmern und Auseinandersetzung mit dem Finder Caspar Carle, 1668;
2. Diebstahl des Altartuchs aus der Kirche zu Dörrenzimmern, 1669;
3. Verdacht eines Opferstockdiebstahls in Hollenbach, 1672;
4. Eintreibung einer Bürgschaft von Hans Georg Keeßer zu Hohebach für seinen wegen eines Diebstahls geflohenen Schwager Hans Philipp Deutzer; Forderung des Christian Ehrenfried zu Hohebach an Keeßer, 1677, 1684-1689;
5. Diebstahl des Leonhard Rüdiger zu Hohebach im Schloß Weikersheim und seine Überstellung nach Weikersheim, 1680;
6. Flicht des Sohnes von Hans Widmann zu Hohebach aus den Diensten des Regiments- und Proviantmeisters zu Pfitzingen und Veruntreuung von Lebensmitteln, 1682;
7. Felddiebstahl durch Georg Schmid in Hohebach, 1684;
8. Untersuchung gegen Hans Jakob Schusters Sohn Balthas zu Dörrenzimmern wegen Traubendiebstahl, 1687;
9. Dinkeldiebstahl aus der herrschaftlichen Zehntscheuer in Dörrenzimmern, 1689;
10. Bestrafung des Sohnes von Ludwig Martin und mehrerer Einwohner zu Herbsthausen, 1690;
11. Diebstähle in Dörrenzimmern, 1694;
12. Getreidediebstahl in der Zehnscheuer zu Stachenhausen durch den Wirt Georg Philipp Bauer zu Stachenhausen und einquartierte Soldaten, 1694-1695;
13. Mehldiebstahl beim Juden Samuel zu Hohebach, 1694;
14. Diebstahl einer Ofenplatte durch den Hirten Georg Pfäfflin von Dörrenzimmern, 1700;
15. Fund eines Kindsskeletts im Haus des Hans Bauer zu Dörrenzimmern, 1701;
16. Versuchte Vergewaltigung eines Mädchens durch Andreas Fuchs zu Künzelsau in Stachenhausen, 1701;
17. Diebstahlsbeschuldigung der Rietmännischen Erben zu Waldenburg gegen den Schultheißen Philipp Zentler zu Hohebach, 1701;
18. Birnendiebstahl durch mehrere Hollenbacher Einwohner, 1701;
19. Holzdiebstahl des Dietrich Bauer zu Herbsthausen, 1703;
20. Verhör des Hans Otto Schmidt zu Dörrenzimmern als Zeuge wegen eines Überfalls einquartierter Soldaten in Morsbach auf zwei Künzelsauer Musikanten, 1705;
21.Diebstahlbeschuldigung gegen Georg Ehrmann zu Hollenbach, 1706;
22. Untersuchung gegen Hans Peter Krause zu Dörrenzimmern wegen eines Diebstahlverdachts, 1709;
23. Verhör der in Hollenbach wohnhaften Schwäger des in Öhringen verhafteten Gauners Georg Götzig, 1709;
24. Dinkeldiebstahl in Dörrenzimmern, 1709.
2. Diebstahl des Altartuchs aus der Kirche zu Dörrenzimmern, 1669;
3. Verdacht eines Opferstockdiebstahls in Hollenbach, 1672;
4. Eintreibung einer Bürgschaft von Hans Georg Keeßer zu Hohebach für seinen wegen eines Diebstahls geflohenen Schwager Hans Philipp Deutzer; Forderung des Christian Ehrenfried zu Hohebach an Keeßer, 1677, 1684-1689;
5. Diebstahl des Leonhard Rüdiger zu Hohebach im Schloß Weikersheim und seine Überstellung nach Weikersheim, 1680;
6. Flicht des Sohnes von Hans Widmann zu Hohebach aus den Diensten des Regiments- und Proviantmeisters zu Pfitzingen und Veruntreuung von Lebensmitteln, 1682;
7. Felddiebstahl durch Georg Schmid in Hohebach, 1684;
8. Untersuchung gegen Hans Jakob Schusters Sohn Balthas zu Dörrenzimmern wegen Traubendiebstahl, 1687;
9. Dinkeldiebstahl aus der herrschaftlichen Zehntscheuer in Dörrenzimmern, 1689;
10. Bestrafung des Sohnes von Ludwig Martin und mehrerer Einwohner zu Herbsthausen, 1690;
11. Diebstähle in Dörrenzimmern, 1694;
12. Getreidediebstahl in der Zehnscheuer zu Stachenhausen durch den Wirt Georg Philipp Bauer zu Stachenhausen und einquartierte Soldaten, 1694-1695;
13. Mehldiebstahl beim Juden Samuel zu Hohebach, 1694;
14. Diebstahl einer Ofenplatte durch den Hirten Georg Pfäfflin von Dörrenzimmern, 1700;
15. Fund eines Kindsskeletts im Haus des Hans Bauer zu Dörrenzimmern, 1701;
16. Versuchte Vergewaltigung eines Mädchens durch Andreas Fuchs zu Künzelsau in Stachenhausen, 1701;
17. Diebstahlsbeschuldigung der Rietmännischen Erben zu Waldenburg gegen den Schultheißen Philipp Zentler zu Hohebach, 1701;
18. Birnendiebstahl durch mehrere Hollenbacher Einwohner, 1701;
19. Holzdiebstahl des Dietrich Bauer zu Herbsthausen, 1703;
20. Verhör des Hans Otto Schmidt zu Dörrenzimmern als Zeuge wegen eines Überfalls einquartierter Soldaten in Morsbach auf zwei Künzelsauer Musikanten, 1705;
21.Diebstahlbeschuldigung gegen Georg Ehrmann zu Hollenbach, 1706;
22. Untersuchung gegen Hans Peter Krause zu Dörrenzimmern wegen eines Diebstahlverdachts, 1709;
23. Verhör der in Hollenbach wohnhaften Schwäger des in Öhringen verhafteten Gauners Georg Götzig, 1709;
24. Dinkeldiebstahl in Dörrenzimmern, 1709.
1 Fasz.
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:19 MEZ
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