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Hohenlimburgische Angelegenheiten vor allem wegen der Ansprüche des Hauses Ysenburg-Büdingen, besonders der Gräfinnen Anna, Anna Amalia und Maria Charlotte von Erbach
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Hohenlimburgische Angelegenheiten vor allem wegen der Ansprüche des Hauses Ysenburg-Büdingen, besonders der Gräfinnen Anna, Anna Amalia und Maria Charlotte von Erbach
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschrift einer Obligation des Johann Ludwig Graf zu Nassau-Hadamar über 6000 Gulden (1618); Quittung Friedrich Ludolfs Graf zu Bentheim über geleistete limburgische Vormundschaft und Lieferungen (1627); Abschrift eines Schreibens des Kölner Kurfürsten Ferdinand von Bayern an Reinhard II. Graf zu Leiningen-Schaumburg wegen des Grafen Johann Ludwig zu Nassau-Hadamar (1638); Korrespondenzen des Grafen und der Gräfinnen zu Ysenburg-Büdingen mit den Grafen zu Nassau-Hadamar und Nassau-Siegen; Konzepte von Obligationen Johann Ernsts I. Graf zu Ysenburg-Büdingen (1651); Instruktion des Johann Moritz Graf zu Nassau-Siegen vom 19.12.1651 für den Rat und Sekretär Hermann Schmidt zur Klärung hohenlimburgischer Angelegenheiten; Regelung der solms-höingischen Morgengabe- und Heiratsgelder durch Johann Ernst I. Graf zu Ysenburg-Büdingen (1653); Inventare des Schmucks, des Silberwerks und der Mobilien der verstorbenen Gräfinwitwe Johannetta Elisabeth von Bentheim-Tecklenburg-Steinfurt, geborene Gräfin zu Nassau-Katzenelnbogen (1654); Regelung des Nachlasses der verstorbenen Gräfin Johannetta Elisabeth von Bentheim-Tecklenburg-Steinfurt (1654-1659). Korrespondenten u.a.: Johann Ludwig Graf zu Nassau-Hadamar, Friedrich Ludolf Graf zu Bentheim, Erzbischof Ferdinand von Bayern (Köln), Reinhard II. Graf zu Leiningen-Schaumburg, Johann Ernst I. Graf zu Ysenburg-Büdingen, Anna Gräfin zu Ysenburg, Johanna Elisabeth Gräfin zu Hohenlimburg und Bentheim (geborene Gräfin zu Nassau), Johann Moritz Graf zu Nassau-Siegen, Sekretär Hermann Schmidt, Vikar Bernard Rohr (Hadamar), Anna Amalia Gräfin zu Ysenburg-Büdingen (geborene Gräfin zu Nassau-Katzenelnbogen), Anna Catharina von Altenbockum, Moritz Graf zu Bentheim, Anna zu Ysenburg-Büdingen, Kanzler Jodocus Faber, Johann Joachim Hartlieb genannt Walsporn.
196 Bl.
Sachakte
Provenienz: Altes Dillenburger Archiv, L.325
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.