Kläger: Joachim Brockdorff zu Rixdorf, Benedict Brockdorff zu Gaarz, Detlef Brockdorff zu Rosenhof, Beklagter: Detlef von Buchwaldt zu Gramm für sich und seine Geschwister Iven und Anna, Prozessvertreter: Dr. Johann Georg Krapff, Notar Daniel Propheter, Dr. Christoph Stauber, Dr. Johann Wilhelm Ausburger, Streitgegenstand: Streit um die Gültigkeit des Vertrages über den Verkauf des Gutes Rixdorf durch Jasper Reventlow an seinen Schwager Detlef Brockdorff
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Kläger: Joachim Brockdorff zu Rixdorf, Benedict Brockdorff zu Gaarz, Detlef Brockdorff zu Rosenhof, Beklagter: Detlef von Buchwaldt zu Gramm für sich und seine Geschwister Iven und Anna, Prozessvertreter: Dr. Johann Georg Krapff, Notar Daniel Propheter, Dr. Christoph Stauber, Dr. Johann Wilhelm Ausburger, Streitgegenstand: Streit um die Gültigkeit des Vertrages über den Verkauf des Gutes Rixdorf durch Jasper Reventlow an seinen Schwager Detlef Brockdorff
LASH, Abt. 390 Nr. 69
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1602-1632
Enthält: Landgericht 1602-1619, RKG 1620-1632; Brief über die Belehnung des Joachim Reventlow zu Gramm 1507 mit dem Gut Rixdorf, das ihm von Detlef von Ahlefeldt und dessen Söhnen Henneke und Claus überlassen worden war; lehnsherrliche Bestätigung von 1511, Leibgedinge für Abel Reventlow (Nr. 43, Beilage N); Vertrag vom 14.10.1561 über Teilung der Erbgüter (Nr. 43, Beilage K); Vertrag vom 23.03.1589 zwischen Detlef Reventlow zu Rixdorf und Detlef von Ahlefeldt zu Haseldorf (Heirat mit Clarelie Reventlow), Quittung über Empfang des Brautschatzes, Leibgedingebrief (Nr. 43, Beilage S, Nr. 36, Beilage H); Auszug aus der Quittung (Nr. 53, Beilage); Quittung des Christoph von Buchwaldt zu Gramm über Empfang des Brautschatzes seiner Frau Magdalena Reventlow, Bürgschaft des Joachim von Buchwaldt zu Pronstorf und des Johann von Buchwaldt zu Plön 06.-13.01.1594 (Nr. 8, Beilage B); Quittung des Sievert von der Wisch zu Bienebeck 1598 (Nr. 43, Beilage L); Vertrag vom 11.03.1600 über den Verkauf des Gutes Rixdorf durch Jasper Reventlow an seinen Schwager Detlef Brockdorff zu Gaarz. Protest des Christoph von Buchwaldt zu Gramm und des Hans von Ahlefeldt zu Osterrade gegen diesen Verkauf 1602 und Notariatsinstrument von 1604 (Nr. 24, Beilagen A-C); Zeugenaussagen: Detlef Reventlow und seine Frau Anna, Balthasar von Ahlefeldt zu Drage, Benedict Sehestedt zu Eckernförde, Otto Reventlow zu Lammershagen und anderen 1602-1609 (Nr. 43, Beilage T); Quittung des Sievert von der Wisch (Nr. 43, Beilagen O-P); Aktenstücke über den Prozess , Gutachten und Sprüche der Juristen-Fakultäten Rostock 1611, Heidelberg und Marburg 1612, Inrotulierung der Akten 1614, Rechtsbelehrung der Juristen-Fakultät Gießen 1618 (zum Teil in lateinischer Sprache Nr. 43, Beilage P, Nr. 46); Aufstellung der Prozesskosten 1606-1609
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 70, 420, 423
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:53 MEZ