Kopialbuch 1370-1455
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166, U 3
166 Nassau-Weilburg: Amt Gleiberg
Nassau-Weilburg: Amt Gleiberg >> Kopiar
1370 Mai 6 - 1455 April 25
Enthält: 1370 Mai 6: Jehenne von Saarbrücken, Gräfin zu Nassau-Merenberg schuldet dem Ritter Emrich von Linden 40 Goldgulden. Kopie 15. Jh. unter Nr. 3 des Kopiars. Gesiegelt hat auch Landgraf Hermann von Hessen. 1370 November 18: Jehenne von Saarbrücken, Gräfin zu Nassau-Merenberg zugleich im Namen ihres Sohnes Philipp schuldet dem Ritter Emrich von Linden und dessen Frau Else 525 Goldgulden Gießener Währung und versetzt ihnen dafür Dorf und Gericht Odenhausen mit allen gräflichen Rechten und Nutzungen nebst allen Gefällen zu Ruttershausen. Kopie 15. Jh. unter Nr. 2 des Kopiars. Gesiegelt hat auch Graf Ruprecht von Nassaund 1380 Februar 19: Adolf Rau und seine Frau Kuntzel, Lise Witwe des Ludwig von Bicken und Ruschade Doring nebst seiner Frau Else, vormals Witwe des Emrich von Linden teilen die von dem genannten Emrich von Linden hinterlassenen Pfandschaften, sowie auch den der Else als Wittum zugewiesenen Hof zu Gilbrachtshusen (ausgegangen, lag bei Erda). Das von Emrich seinen Töchtern (Kuntzel und Lise) zu Frankenbach zugewiesene Pfandgut sollen diese ungestört genießen. Schiedsrichter sind: Heinrich von Schwalbach, Obmann, Ritter Johann von Schwalbach, Eckard von Buseck, Johann von Buseck und Ulrich von Buseck. Gesiegelt hat auch Gilbracht Riedesel zu Königsberg. Kopie 15. Jh. unter Nr. 4 des Kopiars. 1394 Juli 31: Knappe Erwin von Klettenberg und seine Frau Else versetzen für 20 Gulden dem Knappen Ruschade Doring und seiner Frau Else 2 Gulden Gülte aus der Bede zu Odenhausen. Für den Fall, daß Graf Philipp von Nassau das Gericht Odenhausen an sich lösen würde, soll die Hauptsumme zur Rückzahlung kommen. Bürge: Gerhard von Rodheim, Bruder der Else. Gesiegelt hat auch Gottfried von Girmes. Kopie 15. Jh. unter Nr. 5 des Kopiars. 1410 November 8: Elsgin Dudenhoferin, Witwe (2. Ehe) des Ruschade Doring bekennt, daß der auf sie von ihrem Manne erblich angefallene Anteil an der Pfandschaft zu Odenhausen und Ruttershausen von dem Grafen Philipp von Nassau-Saarbrücken gelöst sei, desgleichen die 2 Gulden Rente auf den genannten Dörfern, welche Erwin von Clettenberg dem Ruschade und dessen erster Frau Else verwitwet gewesen von Linden verschrieben hatte. Gesiegelt haben Johann Mertz von Crüftel der Alte und Gilbracht von Buseck. Kopie 15. Jh. unter Nr. 6 des Kopiars. 1412: Notiz betreffend Zugehörigkeit des Dorfes Odenhausen mit allen gräflichen Rechten auf das Schloß Gleiberg. Nr. 1 des Kopiars. 1430 Dezember 8: Henn von Linden verzichtet auf alle Ansprüche an die bereits gelöste halbe Pfandschaft von Odenhausen gegenüber den Gebrüdern Grafen Philipp und Johann von Nassau-Saarbrücken. Kopie 15. Jh. unter Nr. 7 des Kopiars. 1439 August 24: Graf Philipp von Nassau-Saarbrücken verpfändet das halbe Dorf Odenhausen für 110 Gulden dem Eberhard von Rolshausen und dessen Frau Else, binnen 10 Jahren unlösbar. Gesiegelt hat auch Ritter Eckart von Elkerhausen. Kopie 15. Jh. unter Nr. 8 des Kopiars. 1455 April 25: Henne von Linden und seine Frau Schonette halten den Kontrakt aufrecht, wonach mit ihrer Einwilligung für 25 Gulden und 3 Malter Korn der Emrich Knoblauch, verstorbener Bruder der Schonette und seine Frau Eilchen deren Anteil an Dorf und Gericht Odenhausen an den Henckel Schenck zu Schweinsberg und dessen Frau Katharina verpfändet haben. Gesiegelt hat auch Heinrich von Eringshausen. Kopie 15. Jh. unter Nr. 9 des Kopiars
Amtsbuch
Papier, 15 Jh., zweifach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:09 MESZ