Die folgenden Burgen, Städte, Gerichte und Dörfer in den Grafschaften Ziegenhain und Nidda, nämlich: 1.) Burg und Stadt Nidda [Stadt, Wetteraukr.]...
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Urk. 14, 223
A I u, Fulda sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Fuldische Lehen Brieffe, Nr. 1
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Passivlehen >> Fulda, Kloster >> 1550-1699
1501 März 08
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die folgenden Burgen, Städte, Gerichte und Dörfer in den Grafschaften Ziegenhain und Nidda, nämlich: 1.) Burg und Stadt Nidda [Stadt, Wetteraukr.] mit der dazu gehörenden Grafschaft; 2.) die Fuldische Mark in der Wetterau; 3.) die Burg Stornfels [abgegangene Burg in Stornfels, Ortsteil der Stadt Nidda, Wetteraukr.] mit Zubehör; 4.) Burg und Stadt Staufenberg [Stadt, Lkr. Gießen] mit Zubehör; 5.) Burg und Stadt Rauschenberg [Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf] mit Zubehör; 6.) Burg und Stadt Gemünden an der Straße [heute Burg-Gemünden, Ortsteil der Gem. Gemünden (Felda), Vogelsbergkr.]; 7.) die Vogteien zu Crainfeld [Ortsteil der Gem. Grebenhain, Vogelsbergkr.] und Burkhards [Stadtteil von Schotten, Vogelsbergkr.]; 8.) die Hälfte von Oberaula [Gem., Schwalm-Eder-Kr.] mit Zubehör; 9.) die Stadt Alsfeld [Stadt, Vogelsbergkr.]; 10.) die bei Alsfeld gelegene Burg Altenburg [Burg/Schloss auf der Gemarkung Altenburg, Stadt Alsfeld, Vogelsbergkr.]; 11.) Burg und Stadt Spangenberg [Stadt, Schwalm-Eder-Kr.]; 12.) das Gericht genannt Schemmer Mark [Schemmern, Stadtteil von Waldkappel, Werra-Meißner-Kr.]; 13.) die Burg Ziegenberg [Burg auf der Gemarkung Ziegenhagen, Stadt Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.]; 14.) Kloster Heydau [Kloster auf der Gemarkung Altmorschen, Gem. Morschen, Schwalm-Eder-Kr.]; 15.) die Hälfte der Dörfer Breitenbach [Breitenbach am Herzberg, Gem., Lkr. Hersfeld- Rotenburg], Jossa [Oberjossa, Ortsteil der Gem. Breitenbach am Herzberg, Lkr. Hersfeld- Rotenburg] und Gosa [Wüstung auf der Gemarkung Oberjossa (?), Gem. Breitenbach am Herzberg, Lkr. Hersfeld- Rotenburg] (Goßa), Hatterode [Ortsteil der Gem. Breitenbach am Herzberg, Lkr. Hersfeld- Rotenburg], Gehau [Ortsteil der Gem. Breitenbach am Herzberg, Lkr. Hersfeld- Rotenburg], Ottersbach [Hof auf der Gemarkung Oberjossa, Gem. Breitenbach am Herzberg, Lkr. Hersfeld- Rotenburg], Machtlos [Ortsteil der Gem. Breitenbach am Herzberg, Lkr. Hersfeld- Rotenburg], Wilhardesbrucken [Wüstung auf der Gemarkung der Gem. Oberaula, Schwalm-Eder-Kr.] und Dotzelrod [Gehöftgruppe auf der Gemarkung Eudorf, Stadt Alsfeld, Vogelsbergkr.]; 16.) das Gericht Heringen [Heringen (Werra), Stadt, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit allem Zubehör, wie es ehemals Margarethe von Heringen, Witwe des Konrad von Heringen, und ihr Sohn Heinrich an Ludwig Landgraf von Hessen verkauft hatten.
Belehnte/r: Wilhelm [II.] Landgraf von Hessen
Kopie des Lehnsbriefs aus dem 16. Jahrhundert auf Papier.
Kopie des Lehnsbriefs aus dem 16. Jahrhundert auf Papier.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ