1.) Ein Burgsitz und ein Gut, genannt das Bernickegut, in Amt und Stadt Sontra [Stadt, Werra-Meißner-Kr.], wie es zuvor die Bernicke, danach die v...
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Urk. 14, 1436
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Baumbach, Nr. 14
A I u, von Baumbach sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Ra >> Ratzenberg, von >> 1550-1599
1593 Mai 19
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Ein Burgsitz und ein Gut, genannt das Bernickegut, in Amt und Stadt Sontra [Stadt, Werra-Meißner-Kr.], wie es zuvor die Bernicke, danach die von Boyneburg, dann der Landgraf von Hessen innehatten; 2.) ein Gehölz bei Krauthausen [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.] mit dem Vorbehalt etwaiger Rechte des Dorfes Krauthausen. Der 1558 Belehnte erhielt das Lehen gegen Abtretung eines hersfeldischen Lehens, des Hofes Faßdorf [Gehöftgruppe auf der Gemarkung der Gem. Ronshausen, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] am Seulingswald, und gegen Zahlung eines Betrages von 1.500 Gulden.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp Ludwig von Baumbach
Vermerke (Urkunde): Siegler: Philipp Ludwig von Baumbach
Belehnte/r: Friedrich von Oeynhausen, Rudolf Trott und Philipp Ludwig von Baumbach als Vormünder der Tochter des verstorbenen Johann von Ratzenberg, Sabine von Ratzenberg
Bei dem großen Stadtbrand von Sontra im Jahr 1558 brannte der Burgsitz unweit der Kirche gelegen nieder. Johann von Ratzenberg tauschte mit Einverständnis des Landgrafen von Hessen mit den Sontraer Bürgern (Nickelnhenn) und (Schnoppfellhans) einen Platz an der Stadtmauer, auf dem er einen neuen Burgsitz erbaute und auf den 1561 die Freiheit des alten Burgsitzes übertragen wurde.
Bei dem großen Stadtbrand von Sontra im Jahr 1558 brannte der Burgsitz unweit der Kirche gelegen nieder. Johann von Ratzenberg tauschte mit Einverständnis des Landgrafen von Hessen mit den Sontraer Bürgern (Nickelnhenn) und (Schnoppfellhans) einen Platz an der Stadtmauer, auf dem er einen neuen Burgsitz erbaute und auf den 1561 die Freiheit des alten Burgsitzes übertragen wurde.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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